Analytics: Audi setzt in Lieferkettenmonitoring auf Künstliche Intelligenz (KI)

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Seit Oktober 2020 analysieren deshalb intelligente Algorithmen in einem Pilotprojekt in weltweit rund 150 Ländern Nachrichten über Lieferant_innen aus online zugänglichen öffentlichen Medien und sozialen Netzwerken. Geprüft werden Nachhaltigkeitskriterien wie Umweltverschmutzung, Menschenrechtsverstöße und Korruption. Besteht der Verdacht auf potenzielle Nachhaltigkeitsverstöße, schlägt die Künstliche Intelligenz Alarm.

Das von Audi gemeinsam mit Volkswagen und Porsche genutzte digitale Frühwarnsystem für Nachhaltigkeitsrisiken sammelt öffentlich zugängliche Nachrichten in mehr als 50 Sprachen und aus rund 150 Ländern. Dazu gehören Social-Media-Kanäle wie Twitter oder YouTube genauso wie lokale Nachrichtenmedien. Da die vom österreichischen Start-up Prewave entwickelte KI mithilfe automatischer Spracherkennung den Sinn der jeweiligen Meldungen versteht, lassen sich potenzielle Nachhaltigkeitsverstöße einwandfrei identifizieren. „Wir freuen uns, gemeinsam mit Audi, Volkswagen und Porsche dieses Vorzeigeprojekt in der Automobilindustrie durchzuführen. Tausende global verteilte Lieferant_innen werden dank unserer Technologie in Echtzeit auf Nachhaltigkeitsrisiken geprüft. Machine Learning und automatisierte Sprachverarbeitung machen so möglich, was manuell ein Ding der Unmöglichkeit wäre: kontinuierliche Risikoabschätzungen über die gesamte Lieferkette hinweg, mit denen die Beschaffung dann proaktiv auf die Lieferant_innen zugehen kann“, sagt Harald Nitschinger, CEO von Prewave. Und weil die intelligenten Algorithmen stetig dazulernen, verbessert sich das System kontinuierlich – die Erkenntnisleistung von Hinweisen auf sich entwickelnde Risiken steigt. Doch der entscheidende Vorteil der von Audi eingesetzten KI ist die Schnelligkeit, mit der relevante Informationen online erkannt und gebündelt übermittelt werden. „Weil wir Hinweise früher erhalten, können wir mögliche Nachhaltigkeitsrisiken für unsere Lieferkette rechtzeitig bewerten und schnell reagieren“, sagt Susanne Lenz.

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Quelle: www.audi-mediacenter.com