Aufbau der E-Mobilitäts-Ladeinfrastruktur schafft 255.000 Arbeitsplätze

Der Umstieg auf E-Mobilität wird in Europa zahlreiche Job kosten, warnt die Automobilbranche. Die Ursache dafür sind einfacher und damit mit weniger Personal zu bauende Elektroautos. In Deutschland könnten durch die weitere Verbreitung von Stromern bis 2030 deutlich mehr als 100.000 Arbeitsplätze verloren gehen, hieß es zuletzt. Laut einer aktuellen Analyse werden aber auch viele neue Jobs entstehen.

„Ja, es wird Veränderungen am Arbeitsmarkt durch den Umstieg auf Elektromobilität geben“, kommentierte Markus Emmert, Wissenschaftlicher Beirat des BEM, die erwartete Beschäftigungsentwicklung. „Der Umbau der Fahrzeugindustrie und der Energiebereitstellung erfordern über Jahre enormen Aufwand und neue Jobs. Allein der Bereich Ladeinfrastruktur schafft Arbeitsplätze, die bislang niemand auf dem Schirm hat – insbesondere weil sich hier die Bereiche Energie und Mobilität verbinden. Die ersten Personal-Engpässe zeigen uns bereits schon heute, dass erheblicher Arbeitskräfte-Bedarf besteht, dem wir jetzt entgegenwirken sollten.“

Quelle

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