Autonomes Fahren: China veröffentlicht eigene Norm

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Die Society of Automotive Engineers (heute SAE International) führte 2016 die Norm SAE-J3016 ein. Darin definierte die SAE insgesamt sechs Level des autonomen Fahrens, die von keinerlei Automation bis zum vollständigen autonomen Fahren ohne Bedingungen und ohne menschliches Eingreifen reichen.

Die SAE räume der Technologie eine größere Verantwortung ein. In China stehe das Zusammenspiel von Mensch und System im Vordergrund, so Chen Jian, Auto-Experte des chinesischen Forschungsunternehmens Analysys gegenüber der South China Morning Post. Die chinesischen Stufen null bis zwei würden beispielsweise erfordern, dass Fahrer:innen und System bei der Erkennung von und Reaktion auf Objekte und Ereignisse zusammenarbeiten.
Die SAE übertrage auf diesen Stufen die Verantwortung vorwiegend auf den Menschen. Außerdem enthalte Chinas Regelung eine Definition für „Remote Driver“, die es in der SAE-Norm nicht gebe, so Jian. Die schließe jeden ein, der in der Lage ist, das Auto zu bedienen, ohne das Lenkrad oder die Bremsen zu berühren, unabhängig davon, ob er sich innerhalb oder außerhalb des Fahrzeugs befindet.

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