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Autonomes Fahren: Eine ganze Stadt testet das autonome Fahren in China

In der chinesischen Stadt Wuxi wird das autonome Fahren getestet, insbesondere dank deutscher Technologie.

Im Zentrum von Wuxi hat Audi die entscheidende Technik geliefert. Sie nennt sich „Traffic Light Information“ und ermöglicht den Datenaustausch zwischen Auto und Ampel. So erfährt der Fahrer, wie lange die Grünphase noch andauert und ob er deswegen in normaler Geschwindigkeit weiterfahren kann oder schon verlangsamen sollte.

Die Ampel wiederum rechnet mithilfe der von Fahrzeugen weitergeleiteten Informationen aus, ob sie schneller oder langsamer umschalten soll, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Nach Berechnungen Audis könnte ein solches System 15 Prozent CO2-Emissionen einsparen.

Auch in Deutschland entstehen solche Teststrecken, etwa in Düsseldorf. In China sind die Dimensionen aber größer – und die Entscheidungen fallen schneller. Die erste Testphase für Wuxi begann erst vergangenen September mit sechs Kreuzungen. Inzwischen befindet sich Wuxi im zweiten Testabschnitt. Bis Ende Juli sollen dann ein Sechstel der Stadt mit dem speziellen LTE und 220 Ampeln mit Funkmodulen ausgestattet werden.

Bis 2019 soll die Technik flächendeckend funktionieren und in etwa 100.000 Autos installiert sein.

Neben Audi sind in Wuxi die Stadt, der Netzwerkbetreiber China Mobile und der Netzwerkausrüster Huawei an dem Projekt beteiligt. Gefördert und beaufsichtigt wird es von höchster Stelle: dem Sicherheitsministerium, dem Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) und dem Ministerium für Wissenschaft und Technologie.

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