Autonomes Fahren: Fahrbericht mit dem VW Sedric

Wie fährt es sich im autonomen VW Sedric? Schauen wir es uns an!

Das kann ja lustig werden. Sedric, ein Auto ohne Lenkrad und Pedale. Wie sind wir hier eigentlich versichert? Vielleicht hatte Kollege Computer ja eine schlechte Nacht und übersieht den Querverkehr. Klar, das passiert seiner künstlichen Intelligenz, einem neuronalen Netz, das mit Millionen von Fahrsituationen gefüttert ist, so schnell nicht. Aber wozu haben wir dann noch einen Aufpasser an Bord, der einen Not-Aus-Schalter bedienen kann und den VW Moderator nennt? Und wozu stehen noch zwei Sicherheitsbeobachter an der Strecke, die das Auto aus der Ferne zum Stillstand bringen können? Genau, man kann ja nie wissen.

Andererseits werden wir auf unserem vorgesehenen Rundkurs im hoch geheimen, riesigen Konzern-Testgelände von Ehra-Lessien nur maximal 30 Kilometer pro Stunde (km/h) fahren. Oh Pardon, gefahren werden. Und Tempo 30 ist das zugelassene Test-Tempo für das Auto, obwohl Freund Sedric natürlich viel schneller könnte. Denn im Unterboden und zwischen den Achsen steckt erst einmal die Technik des vollelektrischen, 150 km/h schnellen VW Golf E. Demzufolge also ein strammer Elektromotor mit 100 kW Leistung und einer Lithiumionen-Batterie für bis zu 300 Kilometer Reichweite.

Menü schließen