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Autonomes Fahren: Mensch vs. Maschine, wer fährt besser?

Sehr interessante Serie hier über den Mensch-Maschine-Vergleich beim Autofahren.

Bei Dunkelheit ist die Sensortechnik selbstfahrender Autos dem menschlichen Sehsinn überlegen. Einer Studie der Universität Michigan zufolge sieht das menschliche Auge bei Nacht maximal 76 Meter weit. Die bei autonomen Autos eingesetzten Radarsysteme erfassen auch bei Dunkelheit Objekte in bis zu 250 Metern Entfernung.

Das in Roboterautos zusätzlich eingesetzte Lidar kommt auf ähnliche Reichweiten. Lidar erfasst die Reflexionen der von ihm ausgesendeten Laserstrahlen und erstellt daraus eine dreidimensionale 360-Grad-Ansicht der Umgebung. In der Dunkelheit funktioniert es sogar besser als bei Tageslicht, da es da weniger Störungen durch Sonnenstrahlen gibt, erläuterte ein Robotik-Professor vor kurzem gegenüber Bloomberg.

Die “Schrecksekunde” kennen Roboterautos nicht. Deshalb schneiden sie bei der Reaktionszeit auf unerwartete Hindernisse – auch bei den aktuell eingesetzten Prozessoren – laut einer Studie deutlich besser ab als Menschen hinter dem Steuer.

Eine Studie der Universität Michigan vom August 2017 (Titel: Sensor Fusion: A Comparison of Sensing Capabilities of Human Drivers and Highly Automated Vehicles) nimmt für menschliche Fahrer bei trockener Fahrbahn eine Reaktionszeit von rund 1,6 Sekunden bei einem unerwartet auftretenden Hindernis an. Roboterautos hingegen leiten bereits nach 0,5 Sekunden eine Vollbremsung ein, heißt es in der Studie.

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