Autonomes Fahren: Porsche-Kunden sollen virtuell testen können

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Wohl nur wenige Autokäufer würden sicherheitsrelevante Fahrerassistenzsysteme bei einer Probefahrt auf Herz und Nieren testen. Mithilfe des Wiener Start-ups NXRT arbeitet Porsche nun an einer Lösung, die das deutlich vereinfachen könnte.

In den kommenden Jahren wird sich die Technik schnell weiterentwickeln, weitere Funktionen werden hinzukommen. Für Hersteller und Händler, die damit zusätzliches Geld verdienen wollen, wird es wichtig werden, diese Features Interessenten näher zu bringen und so mögliche Barrieren abzubauen.

Bei klassischen Probefahrten könnte das wie erwähnt schwierig werden. Porsche greift deshalb nun zu einer Alternativlösung. Der Sportwagenhersteller arbeitet mit dem Start-up NXRT (kurz für Nekonata XR Technologies) zusammen. Die Wiener haben sich auf Mixed-Reality-Lösungen spezialisiert. Im Fall von Porsche werden echte Fahrzeuge dank einiger Sensoren und einer VR-Brille zu Simulatoren. Entsprechende Pilotprojekte laufen.

Führen diese zu positiven Ergebnissen, ist es also vorstellbar, dass sich Interessenten beim Porsche-Händler künftig also in einen echten 911, Taycan oder Cayenne setzen und im Stehen beispielsweise autonome Fahrfunktionen testen können. „Das mindert das Unfallrisiko für die Händler und ihre Kunden und erhöht gleichzeitig die Umsätze“, teilten die Zuffenhausener am Montag mit.

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