Autonomes Fahren: Robotaxis kommen erst ab 2028 richtig in Fahrt

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Nach einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Bain wird das autonome Fahren in den sogenannten Stufen vier und fünf, das weitestgehend keinen Fahrereingriff mehr benötigt, erst zum Ende des Jahrzehnts eine Breitenwirkung entfalten. Sie sieht den Übergang vom Nischen- zum Volumenmarkt bei autonomen Fahrerassistenzsystemen und Robotaxis um das Jahr 2028 herum.

Der Anteil autonomer Fahrzeuge an den Neuzulassungen wird demnach bis 2030 in Nordamerika auf 9 Prozent steigen, in Europa auf 6 Prozent. Asien werde auf etwa 4 Prozent kommen. Bis 2040 könnten sich diese Werte mehr als vervierfachen.

Bis dahin sind noch einige Hindernisse zu bewältigen. So müssten die Systeme nicht nur allwettertauglich werden oder unübersichtliche Verkehrssituationen beherrschen, sondern vor allem billiger werden. Aktuell kostet ein System aus fünf Lidar- und vier Radarsystemen, Kamera und Zentralcomputer rund 65.000 Euro. Der Preis werde aber bis 2030 um mehr als 85 Prozent sinken, prognostizieren die Bain-Berater.

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