Autonomes Fahren: Synthetische Daten für das Autonome Fahren

Entwickler erschaffen eine virtuelle Welt, um Fahrerassistenzsysteme und autonome Fahrfunktionen zu testen, zu trainieren und abzusichern. Im Porsche Engineering Virtual ADAS Testing Center (PEVATeC) entstehen dafür computergenerierte Umgebungen mit physikalisch realistischen Effekten, die viele Erprobungen im realen Straßenverkehr überflüssig machen.

Neben der harten Echtzeitfähigkeit der Simulationen ist es mindestens ebenso wichtig, dass die im Computer erzeugten virtuellen Realitäten physikalisch realistische Effekte produzieren. Die digital nachgebildeten Objekte wie Straßen, Gehwege, Häuserwände und Fahrzeuge müssen exakt jene Eigenschaften aufweisen, wie sie auch im realen Straßenverkehr vorkommen – nur dann können sie den Kamera-, Lidar-, Radar- und Ultraschallsystemen einen realistischen Input liefern. Das Zauberwort heißt „Physically Based Rendering“: Beim herkömmlichen Rendern eines Objektes werden Eigenschaften wie die Oberflächenstruktur, der Farbverlauf oder die Lichtquellen möglichst ressourcenschonend und vereinfachend berechnet. Das physikalisch basierte Rendern ist hingegen eine bewährte Methode, um Lichtreflexion und -refraktion an dreidimensionalen Objekten realitätsnah abzubilden. Hier gilt es vor allem, physikalisch korrekte Verteilungsmuster des Lichts darzustellen.

Keine News mehr verpassen!
Quelle