Autonomes Fahren: Tesla „Autopilot“ bei Euro-NCAP-Bewertung von Fahrerassistenz nur im Mittelfeld

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Elektroautobauer Tesla rückt neben dem lokal emissionsfreien Antrieb seine als „Autopilot“ bezeichnete fortschrittliche Fahrerassistenztechnik in den Fokus. Der US-Hersteller gilt hier wie bei der E-Mobilität als Vorreiter. Bei einem Test von Systemen für das teilautomatisierte Fahren auf Autobahnen der europäischen Sicherheitsorganisation Euro NCAP konnte sich Teslas Mittelklassewagen Model 3 aber nicht an der Spitze positionieren.

Die Tester konzentrierten sich auf die „Assistenz-Kompetenz“ – die Kombination aus den technologischen Fähigkeiten des Systems und dessen Interaktion mit dem Fahrer, um diesen wachsam zu halten – sowie das „Sicherheitsbackup“ durch Notfallfunktionen. In beiden Hauptbereichen wurden in mehreren Kategorien Punkte vergeben und abschließend eine der Gesamtnoten „Einstieg“ (für schlichte Systeme), „Moderat“, „Gut“ oder „Sehr gut“ verliehen.
Unter den insgesamt zehn untersuchten Fahrerassistenzsystemen schaffte es der Autopilot im Tesla Model 3 beim Gesamtergebnis nur auf den sechsten Platz. Auf den ersten drei Plätzen landeten der GLE von Mercedes-Benz, der BMW 3er und der Audi Q8 – sie wurden von Euro NCAP unter dem Strich allesamt mit „Sehr gut“ eingestuft. Dahinter folgte der Ford Kuga („Gut“) sowie anschließend mit jeweils „Moderat“ der VW Passat, das Tesla Model 3, der Nissan Juke und der Volvo V60. Der Renault Clio und Peugeot 2008 bieten laut Euro NCAP nur Fahrerassistenztechnik auf dem Niveau „Einstieg“.

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Quelle: ecomento.de