Autonomes Fahren: Tesla’s KI-Chef erklärt und zeigt Autopilot-Software

In einem Vortrag auf der Maschinenlern-Konferenz Scaled ML in Kalifornien hat Teslas oberster Experte für künstliche Intelligenz (KI) interessante Einblicke in die Funktionsweise des Autopilot-Systems von Tesla geliefert – und anhand von Videos zeigte er, wie die Software gefährliche Situationen erkennt und darauf reagiert. Interessantes Video!

Wie Karpathy wiederholte, ist der Ansatz von Tesla für autonomes Fahren anders als bei fast allen anderen Unternehmen, die sich daran versuchen. Anders als beispielsweise Waymo arbeite Tesla nicht mit Lidar und hoch aufgelösten Karten (HD-Karten), sondern fast ausschließlich mit Kameras. Dies sei zwar weitaus schwieriger, habe aber den Vorteil, dass sich einmal entwickelte Funktionen auf beliebige Situationen übertragen ließen. Und die Lücke zwischen dem, was teure Lidar-Geräte können und was mit Kameras möglich ist, werde immer kleiner.Zu Beginn des Vortrags zeigte der KI-Chef Beispiele von Fußgängern, für die eines der Elektroautos von Tesla automatisch stoppte, als sie unachtsam auf die Straße traten. Dazu müsse nicht einmal der Autopilot aktiviert sein, erklärte Karpathy – das Umfeld werde auch so ständig beobachtet. Von den gezeigten Fällen bekomme sein Team täglich einige Dutzend bis Hunderte zu sehen. Nicht alle davon seien „true positives“, also korrekt erkannte Not-Situationen, aber auch aus den falschen Bewertungen könne das System lernen.

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