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Autonomes Fahren und Gesellschaft: Was wir von Japan lernen können

Welche gesellschaftlichen Fragen kommen mit dem autonomen Fahren auf uns zu. Werfen wir mal einen Blick nach Japan, die hier wie immer einige Jahre voraus sind.

Auch in Japan liegt ein starker Fokus auf der Weiterentwicklung des autonomen Fahrens. Neben der Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen und großzügigen finanziellen Förderungen stellt auch die Schwerpunktsetzung mittels Society 5.0 einen interessanten Aspekt dar.

Während es bei Industrie 4.0 noch um die Vernetzung von Maschinen untereinander geht, wird bei Society 5.0 auch die Rolle des Menschen mitberücksichtigt. Die zentrale Frage ist hier, welche Rolle der Mensch in dieser Vernetzung spielt. Beim autonomen Fahren ergeben sich daraus mehrere Fragestellungen: Wie ändert sich aufgrund der selbstfahrenden Fahrzeuge das Mobilitätsverhalten der Gesellschaft? Inwieweit wirkt sich hier der Trend aus, ein Fahrzeug zu nutzen, anstatt es zu besitzen? Und welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf die Bevölkerung?

Japan wählt hier den Zugang, dass der Mensch bei den Forschungen der autonomen Fahrzeuge im Mittelpunkt steht. Es gibt daher im Gegensatz zu Österreich keine definierten Abschnitte, wo diese Fahrzeuge getestet werden können. Wer außerhalb dieser Abschnitte wohnt, hat somit kaum oder nur erschwert Zugang zu dieser neuen Technologie.

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