Autonomes Fahren: Volkswagen entscheidet sich für Qualcomm-Chips

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Der Autokonzern Volkswagen bindet sich bei der Entwicklung des automatisierten Fahrens langfristig an den US-Chipkonzern Qualcomm. VW werde den speziell für das automatisierte Fahren entwickelten „System on Chip“ (SoC) von Qualcomm ab 2026 weltweit über alle Marken hinweg einsetzen.

Qualcomm soll die Chips nach mm-Informationen speziell auf Volkswagen-Bedürfnisse anpassen.
Bisher galt die Intel-Tochter Mobileye als Favorit für eine Zusammenarbeit mit VW, da beide Unternehmen bereits bei Fahrassistenzsystemen kooperieren. Erst Anfang März war Konzernchef Diess bei dem Softwarespezialisten in Israel und testete dort einen autonom fahrenden Prototypen. Nach Informationen von manager magazin laufen die Gespräche mit Mobileye auch weiter. Die Kooperation mit dem isralischen Unternehmen könne schon früher beginnen. Mobileye könne Technik für die von Porsche und Audi entwickelt Premium-Elektroplattform PPE liefern, berichten Beteiligte.

Die Wolfsburger haben sich nun als letzter großer deutscher Autokonzern auf eine langjährige Chipkooperation festgelegt. BMW hat ebenfalls eine Vereinbarung mit Qualcomm geschlossen, Mercedes-Benz setzt dagegen auf den US-Chiphersteller Nvidia.

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