Autonomes Fahren: Volkswagen gibt Update zu Trinity Projekt

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Es ist die große Diskussion bei Volkswagen: Was passiert mit dem Stammwerk in Wolfsburg? Die Klinkerbauten, die sich am Mittellandkanal auftun, zeugen von der langen Produktionstradition. Erst bauten sie hier den Käfer, dann den Golf. Der ist mittlerweile in der achten Version auf dem Markt. Doch was kommt danach?

„Ein komplett neues Werk würde uns das aufwändige Wegräumen und Aufräumen sparen und wir könnten dann auch zeigen, dass wir bei der Effizienz mithalten können“, sagt Brandstätter. Wenn auf der grünen Wiese gebaut würde, dann könnten ab dem Jahr 2026 die Trinity-Fahrzeuge in zehn, elf Stunden vom Band laufen. Das ist die herausragend hohe Produktionseffizienz, die Volkswagens größter Konkurrent Tesla in seinem neuen Werk in Grünheide anstrebt.Und ein wenig später würde dann – in einem zweiten Schritt – eine zweite Trinity-Fertigung im Stammwerk aufgebaut, die um das Jahr 2030 starten könnte. Zwei der vier Verbrennerlinien würden dafür abgebaut. Das würde sich gut fügen, so Brandstätter, weil die Nachfrage nach Verbrennerautos in dieser Zeit wohl sowieso deutlich nachlassen werde – bis Anfang der 2030er Jahre die Verbrenner-Fertigung ganz ausläuft.

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