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Autonomes Fahren: Wie groß ist die Hacker-Gefahr wirklich?

Wie hoch ist eigentlich das Hacker-Risiko bei autonomen Fahrzeugen? Schauen wir es uns mal an.

Man mag es kaum glauben und es kann recht unlogisch erscheinen: Doch autonome Fahrzeuge sind tatsächlich weniger anfällig gegenüber Hacker-Angriffen aus der Ferne als Fahrzeuge, die von Menschen gesteuert werden. Moderne vernetzte Autos haben bereits einige Sensoren an Bord mit Funktionen, die wir alle kennen. Beispielsweise sendet der Parksensor ein Signal, wenn das Auto sich beim Einparken einem anderen Objekt nähert, und das Fahrzeug hält automatisch an. Die Signale von diesen Sensoren werden über das CAN-Bus-System gesendet, auf das Hacker bereits seit Jahren zugreifen können.

Vollständig selbstfahrende Autos verwenden dagegen eine Vielzahl unterschiedlicher Sensoren, um Straßen und Objekte unter einer Reihe verschiedener Bedingungen navigieren zu können. Dies macht sie intelligenter und auch widerstandfähiger gegenüber Manipulationen, da ein Sensor das Signal von einem anderen Sensor außer Kraft setzen kann, wenn er dieses als falsch interpretiert. Dadurch wird es wesentlich schwieriger, die Kontrolle über die gesamten Systeme eines Fahrzeugs an sich zu reißen.

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