CASE: Französische Regierung schließt Vertrag mit Autobauern und Zulieferern

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Die französische Regierung hat mit Automobilherstellern und großen Zulieferern des Landes einen strategischen Vertrag unterzeichnet, um die heimische Industrie für disruptive Technologien wie Elektrifizierung und autonomes Fahren fit zu machen. Quo vadis Deutschland?

Der vom Wirtschaftsministerium mit Unterstützung der Industrie entwickelte Vertrag wurde von den CEOs von Renault, PSA, Valeo, Faurecia und Michelin unterzeichnet.
Um den Absatz von E-Fahrzeugen in den nächsten drei Jahren zu verfünffachen, will Frankreichs Regierung die bestehenden Subventionen aufrechterhalten und mit Energieversorgern die Ladeinfrastruktur soweit ausbauen, dass es künftig pro zehn E-Fahrzeuge mindestens eine Ladestation gibt.
Zudem soll ein 135 Millionen Euro schwerer Fonds die Forschung und Entwicklung im Land unterstützen, wobei der Fokus auf Batteriezellen liegt. Die Regierung stellt außerdem bis zu 200 Millionen Euro bereit, um die Erprobung autonomer Fahrzeuge mit besonderem Schwerpunkt auf dem ÖPNV zu unterstützen. Um Unternehmen bei der Einstellung von Fachkräften zu unterstützen, sollen auch die Ausbildungsprogramme um 50 Prozent erweitert werden. Die französische Regierung schätzt, dass bis zum Jahr 2022 rund 25.000 neue Arbeitsplätze in der Autoindustrie geschaffen werden können.

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Quelle: www.electrive.net