Connected Car: Continental liefert zentralen Rechner für den VW ID.3

Was bislang 70 bis 100 Steuergeräte im Auto gerechnet haben, werden künftig wenige Zentralrechner oder leistungsstarke Server tun. Sie sind es, die in Zukunft die Rechenleistung für die Funktionsdomänen im Fahrzeug bereitstellen.

Der Fahrzeug-Server “InCar Application Server (ICAS1)” geht im Frühjahr 2020 mit dem ID.3 als erster der ID-Elektroauto-Flotte in Serie. So sollen je nach ID-Modell und Ausstattung zwei oder drei Server die Rechenleistung für das Gesamtfahrzeug bereitstellen. Conti hat den Rechner schon seit Entwicklungsbeginn für die erhöhten Lebensdaueranforderungen in Elektrofahrzeugen ausgelegt.
Mit der neuen Generation von einigen wenigen Zentralrechnern im Fahrzeug, über die ein Vielfaches von Funktionen gesteuert werden, können auch Sicherheits-Updates ins Fahrzeug geladen und installiert werden.

Conti hat dazu all seine Erfahrung aus der Entwicklung von Gateway-Steuergeräten in die Entwicklung des zentralen Servers fließen lassen. Den konzeptionellen Rahmen für den Server bildet eine von Conti mit der Firmentochter Elektrobit entwickelte High-Performance-Computer-Plattform.

Keine News mehr verpassen! Jetzt den  Newsletter abonnieren .
Quelle
Menü schließen