Connected Car: Der erste BMW, der die Farbe wechselt

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Bildquelle: www.automobilwoche.de

BMW präsentiert auf der CES erstmals ein Fahrzeug, das auf Knopfdruck seine Lackierung wechseln kann. Dahinter steckt die E-Ink-Technologie. Video anschauen!

Die große Frage natürlich: Wie funktioniert der erste BMW, der die Farbe wechselt? Um den schwarz-und-weißen iX zu realisieren, muss zunächst einmal die komplette Karosserie des Fahrzeugs mit speziell zugeschnittenen Folien beklebt werden. Die Technik für den Farbwechsel steckt dann in den aufgebrachten Folien, für die BMW mit der Firma E Ink zusammenarbeitet.

In die aufgebrachten Zuschnitte auf der Karosserie des Autos sind mehrere Millionen Mikrokapseln eingebracht, deren Durchmesser nach Angaben von BMW jeweils der Stärke eines menschlichen Haares entsprechen. In jeder dieser Kapseln befinden sich negativ aufgeladene weiße und positiv aufgeladene schwarze Pigmente.

Je nach Einstellung wird mittels Anregung durch ein elektrisches Feld dafür gesorgt, dass sich entweder die weißen oder die schwarzen Pigmente an der Oberfläche der Mikrokapseln sammeln und so der Karosserie den gewünschten Farbton geben. Dies ist vom technischen Effekt her in etwa mit der Funktion eines klassischen eBook-Readers vergleichbar und kann vom Fahrer auf Knopfdruck ausgelöst werden.

Doch bis BMW ab Werk farbwechselnde Autos ausliefert, wird es noch sehr lange dauern. Denn Fakt ist: Rechtliche Fragen zu farbwechselnden Fahrzeugen auf deutschen Straßen sind noch gänzlich ungeklärt. Welche Farbe eines Autos wird im Fahrzeugschein eingetragen? Ist ein spontaner Farbwechsel am Steuer legal? Und welchen Schutz vor Missbrauch gibt es?

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