Connected Car: Ford will eigene Chips designen

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Dieser Deal könnte einen Paradigmenwechsel einläuten: Autohersteller Ford will Chips künftig selbst entwickeln. Damit wird Ford zum Konkurrenten seiner bisherigen Lieferanten.

Ford, mit rund 4,2 Millionen verkauften Fahrzeugen in 2020 der zweitgrößte Autohersteller der USA, wird zukünftig selbst entwickelte Chips direkt von Halbleiterproduzent Globalfoundries (GF) beziehen. Eine entsprechende, bislang nicht bindende Vereinbarung haben beide Unternehmen unterzeichnet. Damit reagiert der Autokonzern auf die anhaltenden Probleme, ausreichend Nachschub primär bei Logik- und Analog-/Mixed-Signal-ICs zu beschaffen.
Die Vereinbarung sieht vor, dass GF gemeinsam mit Ford „funktionsreiche Chips“ für dessen Modellpalette entwickelt und fertigt. Gegenseitigen Beteiligungen der beiden Unternehmen soll es nicht geben. Laut Reuters hat Ford-Vice-President Chuck Gray in einem Interview gesagt, dass dies in erster Linie ICs für autonomes und assistiertes Fahren, Batteriemanagementsysteme und die Vernetzung im Fahrzeug für eine automatisierte, vernetzte und elektrifizierte Zukunft sein werden.

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