Connected Car: Licht, das spricht

Bildquelle: www.autohaus.de

Das Autolicht hat in den vergangenen Jahrzehnten eine rasante Entwicklung hingelegt. Doch die Möglichkeiten von LED, OLED und Digitalisierung sind längst noch nicht ausgereizt.

Für ein bereits etabliertes und recht einfaches Beispiel dieser Licht-Kommunikation steht der Wischblinker, der in universell verständlicherer Weise durch seine Animation den Abbiegewunsch verdeutlicht. Wesentlich mehr Möglichkeiten erlaubt jedoch der digitale Matrix-LED-Scheinwerfer, den Audi 2019 im Elektro-SUV E-Tron eingeführt hat. Er verfügt über einen fingernagelgroßen Chip mit 1,3 Millionen Pixeln, die von Hochleistungs-LED angestrahlt sogar hochauflösende Schwarz-weiß-Videos an Wänden projizieren können. Der Nutzer hat hier bereits die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Sequenzen für das Ver- und Entriegeln zu wählen.

Das mag ein wenig nach Spielerei klingen, doch stecken in der Technik weiterreichende Möglichkeiten für Interaktion und Sicherheit. Ein mögliches Beispiel wäre die Projektion von Navihinweisen auf die Fahrbahn, was nicht nur dem Fahrer eindeutiger die Richtung vorgeben, sondern zugleich anderen Verkehrsteilnehmern den Abbiegewunsch und die genaue Fahrrichtung verdeutlichen könnte. Auch Warnhinweise für andere Verkehrsteilnehmer lassen sich mit hochauflösenden Scheinwerfern auf die Fahrbahn projizieren. Entsprechend haben die Lichtdesigner ihre Schwerpunkte verändert. Statt nur Lichtobjekte zu gestalten, arbeiten diese mittlerweile an neuen Formen von Lichtsprache.

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