Connected Car: Neue Mercedes S-Klasse wird digital(er)

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Wie weit kommt man eigentlich (fast) ohne Knöpfe? Mindestens bis zur Spitze des Luxus-Segments, sagen sie bei Mercedes. Und schicken die nächste S-Klasse mit einem radikal entrümpelten Cockpit, einer neuen MBUX-Generation und Superrechner-Power zu den Kunden. Erster Innenraum-Check im Hightech-Benz.

Das ist möglich, weil gleich mehrere Kameras die Bewegungen der Passagiere im Innenraum erfassen und auf deren Verhalten und Gesten reagieren. Da möglicherweise mehrere Personen eines Haushaltes sich eine S-Klasse teilen, können bis zu sieben Nutzer-Profile im Fahrzeug hinterlegt werden. Die Daten sind dabei per PIN, Gesichtserkennung, Sprache oder Fingerprintsensor geschützt.
Weil mit dem neuen Cockpit 27 klassische Schalter und der Dreh-Drück-Steller in Rente geschickt werden, wirkt das S-Klasse-Cockpit wahnsinnig aufgeräumt. Glatte Oberflächen und Displays. Fertig. Wer das richtig gut findet, sollte die Finger vom neuen Head-Up-Display mit Augmented-Reality-Funktion lassen. Es projiziert Informationen zehn Meter weit vor das Auto und "beamt" bei aktivierter Navigation Richtungspfeile auf die Fahrbahn und markiert erkannte Gefahrenquellen vorsorglich. Das erinnert sehr an ein Videospiel auf einem XXL-Bildschirm, schlägt aber eine 27 Liter große Kerbe ins Armaturenbrett.

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