Connected Car: Porsche 911 kommt mit Nässesensor

Gemeinsam mit Porsche hat der Licht- und Elektronikexperte Hella die Funktion der „Nässedetektion“ in Serie gebracht. Mit ihr lassen sich deutliche Nässe auf der Fahrbahnoberfläche erkennen und die Fahrsysteme vorbeugend auf ein stabileres Fahrverhalten regeln.

Im neuen Porsche 911 ist zur Nässedetektion ein Structural Health and Knock Emission (SHAKE)-Sensor von Hella in den vorderen Radhausschalen integriert. Im neuen Sportwagen, der seit Frühjahr 2019 ausgeliefert wird, ist die Entwicklung als „Porsche WET-Mode“ im Einsatz.Die Lösung ergänze bestehende Assistenz- und Sicherheitssysteme, da sie dem Fahrzeug ermögliche, seine Umgebung nicht nur zu „sehen“ (etwa über Radar- und Kamerasysteme), sondern auch zu „fühlen“. Somit decke sie den unsichtbaren Bereich zwischen allen Fahrerassistenzsystemen in unmittelbarer Umgebung des Fahrzeugs ab, hört man von Hella.

Über ein piezoelektrisches Element detektiert der SHAKE-Sensor etwa Vibrationen und Luftschall von aufgewirbelten Wassertropfen und ermittelt daraus den Nässegrad zwischen Reifen und Straße. Erkennt das System des neuen Porsche 911 eine nasse Fahrbahn, wird das Ansprechverhalten von Porsche Stability Management (PSM) und Porsche Traction Management (PTM) vorkonditioniert. Zudem erhält der Fahrer eine Warnung und die Empfehlung, in den WET-Mode zu wechseln. Dann passen sich verschiedene Systeme, wie etwa das Ansprechverhalten des Antriebs an, um eine größtmögliche Fahrstabilität zu gewährleisten.

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