Connected Car: So entsteht der digitale Zwilling von Ingolstadt

Bildquelle: www.automotiveit.eu

Das Projekt SAVeNoW will den Verkehr Ingolstadts in einem digitalen Zwilling abbilden, um ein virtuelles Testfeld für automatisierte und vernetzte Mobilität im urbanen und ländlichen Raum zu erstellen.

In welcher Detailtreue soll das virtuelle Abbild Ingolstadts entstehen?
Der digitale Zwilling wird das gesamte Stadtgebiet abdecken, alle Hauptverkehrswege bis in den ländlichen Bereich hinein. Wir erfassen die Autobahn A9, Innenstadtbereiche, Gewerbegebiete und große Kreuzungen mit komplexer Verkehrslogik, mehreren Fahrspuren, Fahrradwegen und Gehwegen. Technisch ist es möglich, mit einer Genauigkeit auf Zentimeterebene zu arbeiten und zu simulieren. Aber das ist nicht überall sinnhaft. Es kommt darauf an, wozu man die erhobenen Daten nutzen möchte. Will man Schäden im Straßenbelag detektieren, muss der „geometrische Zoom“ sehr detailgenau eingestellt sein. Will man wissen, wie viele Fahrzeuge mit Elektroantrieb gerade im Stadtgebiet unterwegs sind und mit welchem Energiebedarf an den zur Verfügung stehenden Ladestationen während der nächsten Stunden zu rechnen ist, kommt es eher auf die richtige Kombination verschiedener Metadaten an. Ist das georeferenzierte Gebilde „Digitaler Zwilling“ erst einmal aufgebaut, steht ein vielseitiges Werkzeug zur Verfügung, um alle denkbaren Informationen zu hinterlegen, zu verknüpfen, zu analysieren und dann zu optimieren.

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Quelle: www.automotiveit.eu