Start > BMW > Connected Car: So entwickelt BMW neue IoT-Services

Connected Car: So entwickelt BMW neue IoT-Services

Interessanter Praxiscase: So entwickelt BMW neue IoT-Services.

Ziel des vorliegenden Cases: die Integration verschiedener Datenquellen und Dienstleister in Backend-Systeme, die auf Serverless-Architekturen basieren. Außerdem war die Anbindung von Fahrzeugen der BMW Group an Serverless-Systeme über das leichtgewichtige MQ Telemetry Transport (MQTT) von besonderem Interesse. BMW führte daher eine technische Bewertung durch, um die Backend-Broker-Infrastruktur und die Auswirkungen auf den Fahrzeugkommunikationsstack zu verstehen.
Dafür konzipierten die Softwareingenieure der BMW Group einen theoretischen Anwendungsfall, ein sogenanntes “Point of Interest Poll System”, das es erlaubt, die Technologie zu erforschen und gleichzeitig von Benutzern testen zu lassen. Dem Proof of Concept für vernetzte Dienste von BMW lag folgender Use Case zu Grunde: Eine Gruppe von Freunden, die im Konvoi unterwegs sind, will eine Pause einlegen. Sie wollen alle gemeinsam entscheiden, wo sie anhalten möchten. Dafür nutzen sie eine Echtzeit-Umfrage-App im Fahrzeug, die auf ein Backend-System zugreift, welches den Reisenden Möglichkeiten in einem bestimmten Umkreis entlang der Strecke vorschlägt. Nachdem die Freunde entschieden haben, wo sie rasten wollen, erhalten alle Fahrer eine Wegbeschreibung zum gewünschten Ziel.

Neben einer Anwendungsoberfläche im Fahrzeug muss der Proof of Concept die Fahrzeuge mit der IoT-Cloud verbinden. Backend-Services verwenden API’s zur Integration von Datenquellen, darunter zum Beispiel auch eine Mapping-API, die Details zu Sehenswürdigkeiten, Restaurants oder Tankstellen entlang der geplanten Route zusammenstellt.
Die Implementierung: Open Source im Fokus
Aufgrund der Vorteile hinsichtlich Kosten- und Flexibilität hat BMW verschiedene Open-Source-Cloud-Plattformen evaluiert. Bei Open Source lässt sich der Code inspizieren, um dadurch ein tieferes Verständnis der Technologie zu erlangen. Auswahlkriterien waren neben den Features der Produkte, die technische Einsatzbereitschaft und ein lebendiges Ökosystem. Zusätzlich zu Open-Source-Plattformen wurden auch kommerzielle Angebote geprüft und im Vergleich berücksichtigt.

Keine News mehr verpassen! Jetzt den  Newsletter abonnieren .
Quelle
Menü schließen