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Connected Car: VW öffnet sein „Geheimlabor“

Wie sieht die Elektronikentwicklung bei Volkswagen aus? Schauen wir uns an.

Bis zu 100 dieser Steuergeräte gibt es derzeit in einem Auto. Doch damit geht es zu Ende, die Steuergeräte sollen vernetzt werden.

„Wir reduzieren deren Zahl deutlich, indem wir stattdessen je nach Modell zwei bis vier Rechenknoten mit einer zentralen Steuerung entwickeln“, erläutert Rolf Zöller, der das Elektronikzentrum von Volkswagen leitet. Er hält ein flaches, silbernes Gerät in den Händen, das einer Festplatte ähnelt – es wird in einem der neuen Elektronikknoten verwendet. „Die Rechnerleistung ist so ausgelegt, dass wir viele Aufgaben zusammenfassen können, die bisher über das gesamte Auto verteilt sind“, ergänzt Zöller.
VW will es selbst können

Parallel dazu gibt es bei Volkswagen noch einen weiteren Veränderungsprozess. Der Autokonzern hat die verschiedenen Steuergeräte bislang vor allem bei Zulieferern bestellt. Das Bekannteste war vor einigen Jahren von Bosch gekommen: ein Steuergerät für Motoren, mit dem die Dieselmanipulationen möglich wurden, für dessen finale Software-Versionen aber schon VW-Entwickler verantwortlich waren.

Volkswagen will auf den Bezug solcher Steuergeräte tendenziell verzichten. „So etwas machen wir jetzt auch selbst“, sagt Zöller. Nicht wegen der Dieselaffäre, sondern aus grundsätzlichen Überlegungen. Ein Hersteller wie Volkswagen müsse Mechanik und Elektronik zusammenbringen.

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