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Connected Car: VW-OS soll das einheitliche Betriebssystem für Volkswagen werden

Volkswagen baut bis 2025 eine Car-Software-Einheit mit mehr als 5.000 Entwicklern auf. Ziel ist die Erstellung des VW-OS, eines Betriebssystems für alle Volkswagen-Fahrzeuge.

Dabei soll das VW-OS konsistent alle vitalen Funktionalitäten bereitstellen, während einzelne Features, etwa im Benutzerkontext, über auf das OS aufsetzende Apps realisiert werden können. Auch das Interface-Design könnte markenabhängig anders sein. Senger will auf der Software-Seite schaffen, was Volkswagen auf der Hardware-Seite schon lange geschafft hat. Hier wird seit Jahren mit Baugruppen gearbeitet, die für unterschiedliche Modelle einheitlich sind, so dass einerseits Skaleneffekte die Kosten senken und andererseits die konstruktive Sicherheit des Fahrzeugs über standardisierte Komponenten sichergestellt werden kann. Dabei kommt Volkswagen mit drei Hardware-Plattformen aus. Android im Auto als Grundlage für Nutzer-Apps Auf der Software-Seite hingegen arbeitet Volkswagen aktuell mit acht verschiedenen elektronischen Architekturen. Dabei will Senger eher eine Lösung schaffen, wie sie Google mit Android bietet. Egal, ob das Smartphone 120 oder 1.200 Euro kostet, das eingesetzte Android ist stets dasselbe. So soll auch das VW-OS funktionieren. Tatsächlich kann sich Senger sogar vorstellen, Android im Bereich der Mensch-Maschine-Schnittstelle zum Einsatz zu bringen, um den Nutzern so zum einen Zugriff auf das breite Anwendungsportfolio des beliebten OS zu ermöglichen und zum anderen eine Plattform für die Entwicklung der eigenen Apps für die Fahrzeuge zu haben, die wiederum standardisiert und breit verfügbar ist. Alte Zöpfe abschneiden: Ethernet statt CAN-Bus Für die Integration der Systeme im Fahrzeug will Volkswagen künftig weitgehend auf viele Einzelsysteme am CAN-Bus verzichten und stattdessen wenige Module per Ethernet vernetzen. Der neue Stromer VW ID 3 setzt erstmals auf die neue Technik. Das VW-OS soll künftig über die Automotive Cloud vollvernetzt sein, so dass auch Updates und andere kommunikative Aufgaben homogen über die installierte Basis aller Fahrzeuge aller 12 Konzernmarken funktionieren können.

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