Connected Car: Wie die Autoindustrie das Bremsen revolutioniert

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Ab den Achtzigerjahren wurden ABS (Antiblockiersystem) und ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) integriert. Seither ist eine Vollbremsung so sicher wie nie zuvor. Was also soll da noch kommen?

Doch nun zeichnet sich der nächste Techniksprung ab. Als Bremse der Zukunft gilt Brake-by-Wire (Bremsen über Kabel), kurz BBW genannt. Das elektronische System kommt – zumindest bei kleinen Fahrzeugen – komplett ohne hydraulische Bremsleitungen aus.Als Treiber sieht sich Brembo. Der italienische Bremsenspezialist, Erstausrüster vieler Supersportwagen und Lieferant der Formel 1, entwickelte BBW jetzt zu Serienreife. Allerdings: Die Konkurrenz arbeitet auch an der Technik. »Wir sind an dem Thema dran«, sagt ein Sprecher von ZF, äußert sich jedoch nicht zum Stand der Entwicklung.

Brembo hingegen gibt bekannt, dass 2024 erstmals ein Autohersteller mit »Sensify«, so der Produktname, debütieren wird. Welcher es sein wird, verrät Brembo-Boss Daniele Schillaci nicht. Ein möglicher Kandidat wäre Tesla. Die Kalifornier erneuern das Model S. Auch ein chinesisches Start-up käme infrage. Autohersteller aus der Volksrepublik klopfen häufiger an die Tür von Brembo. Schillaci ist fest davon überzeugt, dass Brake-by-Wire in etwa zehn Jahren zur Standardausstattung der Premiummarken gehören wird.

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