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Connected Car: Wie verhindert Volkswagen Hackerangriffe?

Wie sichert man vernetzte Fahrzeuge gegen Hackerangriffe? Schauen wir uns einmal Volkswagen's Aktivitäten diesbezüglich an.

Das „Hacken“ beginnt im sogenannten „Red-Team“ – der Offensiv-Abteilung von Cymotive. Denn um alle Schritte eines potentiellen Angreifers nachzuvollziehen, wird die Entwicklung sozusagen „umgekehrt“.
Mit den Erkenntnissen aus dem Aufbau des Bauteiles versucht das Red-Team im Anschluss an weitere Daten zu kommen. Ab jetzt geht es nur noch um Bits und Bytes – um Software. Die Spezialisten suchen nach Schwachstellen und Möglichkeiten der Manipulation. Haben die Entwickler alle digitalen Türen verschlossen? Die jungen Mitarbeiter sind hochmotiviert. Wenn sie Möglichkeiten der Manipulation entdecken, haben sie gewonnen. Der Begriff „Gamification“ ist hier wohl angebracht.

Mitarbeiter des „Red Team“.
... und das „Blue Team“
Hinter der nächsten Glaswand geht es weiter im sogenannten „Blue Team“ – Cymotives Defensiv-Abteilung. Wenn die Angreifer eine offene digitale Tür im System finden, ist es Aufgabe der Verteidiger, eine technische Möglichkeit zu erarbeiten, wie diese wieder geschlossen werden kann. Die Erkenntnisse sollen direkt in die Entwicklung des Bauteiles einfließen. Eine mögliche Sicherheitslücke werde damit nachhaltig geschlossen.
Darüber hinaus fungiert das „Blue Team“ als Forschungs- und Entwicklungszentrum für Sicherheitslösungen mit Blick auf vernetzte Automobile und deren Ökosystem. Das Team arbeitet mit den Entwicklungsteams von Volkswagen zusammen, um hochmoderne Sicherheitslösungen in künftige Plattformen des Autoherstellers einzubetten.

Mitarbeiter des „Blue Team“.
Mit diesen beiden Prozessen sollen die gleichzeitige Entwicklung und fortlaufende Verbesserungen verankert werden, um einen immer höheren Sicherheitsstandard zu erreichen.

Quelle
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