ConnectedCar: Volkswagen macht seine Autos fit für die Nutzung als Stromspeicher

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Der Volkswagen-Konzern hat angekündigt, ab dem nächsten Jahr alle auf der Elektroplattform MEB entwickelten Modelle mit der Fähigkeit zum bidirektionalen Laden auszustatten. Dies klingt zunächst ein wenig technisch. Es bedeutet aber letztlich nichts anderes, als dass die Autos nicht nur Strom aus dem Netz entnehmen, sondern diesen bei Bedarf auch wieder abgeben können. Die Elektroplattform MEB wird von der Kernmarke VW sowie den Töchtern Audi, Skoda und Seat genutzt.

Durch die ab dem nächsten Jahr neu hinzugekommene Fähigkeit zum bidirektionalen Laden ergeben sich theoretisch zwei sinnvolle Einsatzmöglichkeiten als Stromspeicher:
1. Die kleine Lösung: Hausbesitzer mit eigener Photovoltaikanlage können die Autobatterie nutzen, um den Solarstrom zwischen zu speichern. Dadurch kann ein höherer Anteil des Ökostroms selbst verbraucht werden. Dies ist in der Regel lukrativer als den Strom in das öffentliche Netz einzuspeisen. Groß genug sind die Batterien der Elektroautos auf jeden Fall: Eine volle Ladung reicht aus, um eine Familie fast eine Woche zu versorgen.
2. Die große Lösung: Alle in Deutschland an einer Ladesäule hängenden Elektroautos könnten auch als gigantischer virtueller Energiespeicher dienen. Davon könnten im Idealfall sowohl Volkswagen als auch die Autobesitzer profitieren. Denn die Speicherkapazitäten werden den Netzbetreibern natürlich nicht zum Nulltarif zur Verfügung gestellt.

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