d.rive 05.03.2022

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  • Ökostrom: Regierung will Vollversorgung bis 2035
    Die Ampelkoalition drückt beim Ausbau der erneuerbaren Energien gehörig aufs Tempo. »Mit vielen Maßnahmen erreichen wir eine 100 Prozent Stromversorgung mit erneuerbaren Energien schon im Jahr 2035«, schrieb Oliver Krischer, der Parlamentarische Staatssekretär im Wirtschafts- und Klimaministerium am Sonntagabend auf Twitter. »Das nützt nicht nur dem Klimaschutz, sondern macht uns unabhängig von Putins Gas, Öl und Kohle.«

    Im Umfeld des Ministeriums heißt es gegenüber dem SPIEGEL, eine Novelle des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) mit ersten Zielen und Maßnahmen für den beschleunigten Ausbau sei fertiggestellt und vergangenen Freitag in die Abstimmung mit anderen Ministerien gegangen. Bislang war eine Vollversorgung erst bis spätestens 2050 geplant.

  • Bericht: Genehmigung für deutsche Tesla-Fabrik kommt Anfang März
    Die Eröffnung von Teslas deutscher „Gigafactory“ verspätet sich deutlich. Ursprünglich sollte die Serienproduktion von Elektroautos in der Brandenburger Gemeinde Grünheide bereits im Sommer 2021 starten. Als das nicht klappte, wurde das Ende des Jahres anvisiert, doch auch das gelang nicht. Die Inbetriebnahme kann erst nach der noch ausstehenden finalen Genehmigung erfolgen – diese soll nun kurz bevorstehen.
  • Skoda Enyaq-E-Modelle mit mehr Reichweite und Komfort dank neuer Software
    Ein neues Softwarepaket erhöht Skoda zufolge die maximale Reichweite der batterieelektrischen Enyaq iV-Familie, verkürzt die Ladezeiten, steigert den Komfort und optimiert die Bedienung. Im Enyaq Coupé iV setzt Skoda bereits seit dem Produktionsbeginn vor wenigen Wochen auf die neue Software-Version ME3, die auch bei allen neuen Skoda Enyaq iV zum Einsatz kommt. Bereits an Kunden ausgelieferte Enyaq iV werden in der zweiten Jahreshälfte 2022 bei einem Händlerbesuch per kostenlosem Update auf den neuen Software-Stand gebracht. In Kürze erhalten Kunden weitere Informationen zu dem Update.
  • Stellantis-Chef: Elektrifizierung sorgt für 50 Prozent mehr Produktionskosten
    Carlos Tavares führt den 2021 aus Fiat Chrysler und PSA (Citroën, DS, Opel, Peugeot) hervorgegangenen Stellantis-Konzern. Er treibt wie zuvor als PSA-Chef die Elektrifizierung der diversen Marken voran, tut dies seinen Äußerungen zufolge aber nicht mit voller Überzeugung. Kürzlich wiederholte er seine Kritik, dass die Umstellung auf E-Antrieb der Branche hohe Mehrkosten aufbürdet.
  • Panasonic announces start of Tesla 4680 battery cell production by March 2024
    Panasonic announced today that it greenlighted a new investment to start production of Tesla’s 4680 battery cell by the end of the fiscal year ending March 2024.

    The Japanese manufacturing giant is one of several battery makers looking to produce 4680 cells for Tesla.

  • CATL continues reign as the world’s largest EV battery manufacturer for a fifth straight year
    New data from a South Korean research firm shows that EV battery manufacturer CATL is once against the largest in the world by installed battery capacity. The company saw growth over 165% compared to 2020 and holds the title of world’s largest battery manufacturer for the fifth year in a row.
  • Hyundai startet in Japan rein elektrisch neu durch
    Nach 13 Jahren Abwesenheit vom Markt will Hyundai wieder Autos in Japan verkaufen. Mit zwei Besonderheiten: Die Südkoreaner bieten erstens nur noch E-Autos an. Und dies zweitens ausschließlich online. Das letzte Mal, dass Hyundai ein Auto in Japan verkaufte, war 2009. Aufgrund niedriger Verkaufszahlen zog sich der Hersteller aus dem Land zurück.
  • Nissan details the architecture of its upcoming electric vehicles
    Nissan takes an in-depth look at its latest electric vehicle architecture, the CMF-EV platform, shedding light on the intricacies underpinning its future electric models.

    Affectionately known as a ‘magic flying carpet’ within Nissan, the CMF-EV platform affords extensive creative opportunities for designers to redefine driver and passenger experiences.

  • Volvo testet kabelloses Elektroauto-Laden in Göteborg
    Volvo testet gemeinsam mit Partnern das kabellose Laden von Elektroautos. Im Herzen der schwedischen Metropole Göteborg ist dazu ab sofort eine kleine Taxiflotte aus vollelektrischen XC40 Recharge unterwegs. Die von Cabonline, dem größten Taxiunternehmen Skandinaviens, eingesetzten Kompakt-SUV lassen sich an ausgewählten Stationen ohne Kabel aufladen.
  • Experte: „Die Zeit ist reif für eine neue Batterietechnologie auf dem Markt“
    Peter Bieker, MEET Batterieforschungszentrum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Helmholtz-Institut Münster, einer Außenstelle des Forschungszentrum Jülich, gibt einen Überblick über vielversprechende Batteriesysteme der Zukunft. Er sagte in einem vom MEET veröffentlichten Interview, dass das Ziel nicht immer „höher, schneller, weiter“ sein müsse.
  • So viel soll der Fisker Ocean in Europa kosten
    Fisker will mit dem Ocean ein besonders nachhaltiges E-Auto auf den Markt bringen. Noch in diesem Jahr will soll das SUV starten. Nun hat der Hersteller die Europaversion und die Preise dafür vorgestellt.
  • Northvolt macht geschlossenes Papierwerk in Schweden zu Akku- und Material-Fabrik
    Der Elektroauto-Akkufertiger und Volkswagen-Partner Northvolt betont regelmäßig, bei der Produktion von Batteriezellen die Nachhaltigkeit im Fokus zu haben. Dazu setzt das Start-up insbesondere auf den Einsatz von erneuerbaren Energien aus Wasserkraft und Recycling. Letzteres umfasst neben Batterien auch ganze Fabrikgelände.

    Northvolt teilte mit, dem finnisch-schwedischen Forstunternehmen Stora Enso dessen Papierfabrik Kvarnsveden und das umliegende Industriegebiet in Borlänge, Schweden abzukaufen. Man werde den Standort zu einer Produktionsstätte für Aktivmaterial und Batteriezellen ausbauen. Ein Großteil der bestehenden Anlagen und der Infrastruktur solle dabei weiterverwendet und wiederaufbereitet werden.

  • POLiS nimmt neue Forschungsanlage in Betrieb
    Beim Exzellenzcluster POLiS (Post Lithium Storage), in dem das KIT gemeinsam mit der Universität Ulm an den Batterien der Zukunft arbeitet, ist eine neue Forschungsanlage in Betrieb gegangen, welche die Materialentwicklung vollautomatisch und digital erledigt.
  • Schnellladestationen und Probefahrten am Irschenberg: Volvo und Polestar eröffnen „Powerstop“
    Ob beim alltäglichen Pendeln oder auf dem Weg in den Urlaub Richtung Alpen, Salzburg oder Innsbruck: Die BAB 8 gehört mit mehr als 82.000 Fahrzeugen pro Tag zu den meistbefahrenen Autobahnen Deutschlands. Wer eine kurze oder etwas längere Pause einlegen möchte, findet im oberbayerischen Irschenberg nun einen weiteren Grund für die Rast: Auf dem Parkplatz der rund 1.400 Quadratmeter großen Dinzler Kaffeerösterei errichten Volvo und Polestar einen gemeinsamen „Powerstop“. Die vorerst bis Ende April geplante Präsenz lässt Besucher die Elektromobilität erleben.
  • Festkörper-Akkus laut CATL noch lange Zeit nicht massentauglich
    Akkus mit festem statt flüssigem Elektrolyt gelten als nächster Technologiesprung für Elektroautos und andere moderne Elektrogeräte. Große Autobauer, Zulieferer und Start-ups treiben die sogenannten Festkörper-Batterien seit Jahren voran. Bis die neuen Akkus massentauglich sind, wird laut dem weltweit größten Hersteller von E-Auto-Batteriezellen Contemporary Amperex Technology (CATL) noch viel Zeit vergehen.
  • Lithium aus Europa: Britisches Unternehmen will 21.000 Tonnen pro Jahr abbauen
    Mit einer stetig wachsenden Elektromobilität und auch generell einer hohen Zahl batteriebetriebener Geräte steigt auch die Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien und damit auch nach Lithium. Im Zuge dieser Entwicklung erreichen die Preise für den Rohstoff Lithiumkarbonat neue Rekordwerte. Anfang des Monats kostete eine Tonne des begehrten Materials etwa 53.000 Euro, was ungefähr das Siebenfache des Preises im Februar 2021 entspricht. Auf diesem Preisniveau lockt auch die Ausbeutung kleinerer Vorkommen in Europa. In Großbritannien möchte das Unternehmen British Lithium in der Nähe von Cornwall in Zukunft 21.000 Tonnen Lithiumkarbonat pro Jahr abbauen.
  • Thermosensoren für vorausschauendes Fahren: Die Sicherheitsgurte von morgen
    Eine Sensortechnik allein macht noch kein sicheres Auto. Wo Lidar und Radar nicht genügen helfen, Langwellen-Infrarotsensoren. Vor allem dann, wenn die Situation schwierig wird.
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