d.rive 18.01.2020

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Weitere Highlights diese Woche. Reinschauen!

  1. Diese Diät fällt gar nicht schwer
    Die Elektromobilität stellt alte Autogesetze auf den Kopf, ein Beweis ist der E-Sportwagen Porsche Taycan 4S. Der ist deutlich günstiger und schwächer als die Topvarianten – doch das fällt gar nicht auf.
  2. Tesla plaudert “Acceleration Boost” aus: Bessere Beschleunigung gegen Geld
    Tesla plant offenbar ein Upgrade für die Beschleunigung bereits verkaufter Modelle.
  3. Zulieferer ZF wird zum Software-Anbieter
    Der Automobilzulieferer ZF erweitert sein Produktportfolio: Die Friedrichshafener werden künftig auch Softwarecode entwickeln und vertreiben. Microsoft soll dabei mit seinen Produkten und seinem Wissen helfen.
  4. Rahmenvereinbarung zwischen Ford und Cluno: Wo die Autoabo-Preise herkommen
    Der Autoabo-Anbieter Cluno hat eine Rahmenvereinbarung mit den Ford-Werken geschlossen, die die Ford-Händler zu bestimmten Konditionen gegenüber dem Anbieter verpflichtet.
  5. Drive AGX Orin: Nvidias Automotive-Aquaman liefert 200 Teraops
    Das Drive AGX Orin ist Nvidias nächste Plattform für autonomes Fahren: Es besteht aus einem Orin-Chip (Aquaman), der ARMs Cortex-A78-Kerne alias Hercules und eine kommende Nvidia-Grafikeinheit verwendet.
  6. „Es braucht Jahre, um das Ökosystem Mobilität aufeinander abzustimmen“
    Mitsubishi Electrics Automotive-Chef Hiroshi Onishi rechnet mit hochautomatisierten Shuttles bis zum Jahr 2030. Die Herausforderung bei der Umsetzung sei nicht die Technik, sondern der Aufbau einer funktionierenden Infrastruktur.
  7. China-Werk in Rekordzeit hochgezogen: Tesla liefert erste Fahrzeuge aus neuer Gigafactory in Schanghai aus
    Baubeginn der Gigafactory 3 war im Januar 2019, nun hat Tesla nach knapp einem Jahr die ersten E-Autos aus seinem neuen Werk in Schanghai ausgeliefert.
  8. Tesla/Panasonic: Effizienzsteigerung bei Batteriezellenproduktion stellt sich ein
    Dem Bericht der Financial Times zufolge nähert man sich nun zumindest der 30 GWh-Grenze an. Eine Steigerung von rund 20 Prozent gegenüber dem Frühjahr 2019. Erreichen konnte man dies nach Aussage des Panasonic-Managers Swan dadurch, dass man fachfremde Chemie-Techniker angeworben habe und diese für den Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus geschult habe. Demnach würden derzeit rund 3.000 Mitarbeiter 24 Stunden am Tag und an 365 Tagen im Jahr die Maschinen bedienen. Diese werden unterstützt von 200 technischen Assistenten aus Japan, damit das derzeitige Produktionsvolumen aufrecht gehalten werden kann.
  9. Automotive-Sektor: Wie Chef-Einkäufer die Digitalisierung meistern
    Demnach könnten bis zu 35 Prozent der Einkäuferstellen wegfallen. Das liegt in Prozessoptimierung und Automation begründet. Für die gesamte Branche skizziert Deloitte vier mögliche Szenarien:
    1. Die Autobauer entwickeln sich zu Daten- und Mobilitätsmanagern: In diesem Fall müssen sich Einkäufer neue Technologien aneignen. Vor allem müssen sie lernen, sowohl mit Startups als auch mit großen Technologiekonzernen zusammenzuarbeiten.
    2. Die Autobauer stagnieren: In diesem Szenario setzt die Auto-Lobby auf Abwehr. Sie nutzt ihre Marktmacht, um innovative Unternehmen auszubremsen. Die technologische Entwicklung stagniert, Endverbraucher reagieren enttäuscht.
    3. Das Auto wird zum reinen Transportmittel: Der Hype um Automarken ist verflogen. Endverbraucher wollen nicht mehr bestimmte Wagentypen besitzen, sondern schlicht von A nach B gebracht werden. Erstausrüster arbeiten für Flotten-Manager, die autonome Fahrzeuge in öffentlicher Hand verwalten. Um wirtschaftlich zu bleiben, setzen die OEMs auf Effizienz und Prozessverbesserung.
    4. Erstausrüster stellen die Plattform bereit: Das Auto ist endgültig zum IT-Produkt geworden. Tech-Konzerne spielen eine größere Rolle als bisherige Automobilhersteller. Letztere differenzieren sich über das Angebot von Infotainment- und Mobilitäts-Dienstleistungen.
  10. Audi: “Wir haben eine Entscheidung zu treffen wie E-Autos aussehen sollen” | Elektroauto-News.net
    Autocar.co.uk hat sich hierzu mit Andreas Mindt, dem Leiter des Exterieur-Designs von Audi, unterhalten. Insbesondere das “richtige” Styling eines E-Autos stand im Mittelpunkt des Gesprächs. Mindt gab dabei ganz klar zu verstehen: “Wir haben eine große Entscheidung zu treffen wie E-Autos aussehen sollen”. Unter anderem gilt es daher zuvor mit einem Mythos aufzuräumen, dass Elektroautos keine Kühlung benötigen. Insbesondere bei entsprechenden “E-Superautos” oder Exemplaren wie dem e-Tron GT sei man bei Batterie und Motor auf eine gute Kühlung angewiesen.
    Des Weiteren sei es ein Mythos, dass eine kurze Motorhaube sowie eine lange A-Säule beim E-Auto notwendig sein. “Wenn man das macht, wird das Armaturenbrett größer und man hat durch die Größe der Glasscheibe mehr Wärme im Inneren des Autos. Dann kann man die Wärme nicht mehr abführen, da das Energiemanagement in einem Elektroauto sehr gering ist”, so Mindt weiter. Bereits im August hatten wir durch einen Experten erfahren, dass das richtige Thermomanagement im E-Auto die Reichweite beeinflussen kann.
  11. Autovermieter bestätigt: Tesla-Batterien halten lange
    An der Haltbarkeit von Elektroauto-Batterien gibt es häufig Zweifel. Einer kalifornischen Verleihfirma zufolge sind diese jedoch nicht berechtigt.
  12. Drohnen-Anbieter DJI auf der CES: Chinesen versprechen Lidar-Lösung zum “Bruchteil des Preises”
    Aktuell können Laserradar-Systeme für autonome fahrende Autos mehrere zehntausend Euro kosten. Die DJI-Ausgründung Livox will Systeme anbieten, die unter 1000 Euro kosten.
  13. Waymo self-driving cars rack up 20 million miles on public roads
    “It took us a decade to drive the first 10 million miles but just over one year to complete these last 10 million,” the company said in a statement late on Monday. Waymo, considered a leader in the global race to deploy autonomous vehicles, has begun offering a limited number of fully automated rides for the public without backup drivers in its cars.
  14. Toyota plant 2025 mit 500.000 E-Autos; 2020 nur mit 10.000 Elektroautos
    Toyota Motor will im Jahr 2025 weltweit 500.000 Elektrofahrzeuge verkaufen. Deutlich hinter den Plänen des Konkurrenten VW, welche bis dahin bereits 3 Millionen E-Autos verkaufen wollen. Und dennoch möchte man nicht mehr Strom als nötig geben. Erst im November gab Jack Hollis, Group Vice President und General Manager von Toyota North America, zu verstehen, dass man kontinuierlich an der Markteinführung von E-Autos arbeite. Sagte aber auch: “Aber im Moment gibt es keine Nachfrage.”
  15. China will Subventionen nicht wesentlich kürzen
    Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters will die chinesische Regierung in diesem Jahr die Subventionen für elektrifizierte Fahrzeuge nicht wesentlich kürzen. Dies hat Chinas Minister für Industrie und Informationstechnologie (MIIT), Miao Wie, auf einer Konferenz der nationalen Autoindustrie mitgeteilt.
  16. Here und Apcoa partnern bei SaaS-Lösung
    Apcoa Parking wird künftig eine Software-as-a-Service-Lösung aus dem Hause Here nutzen. Für OEMs ergeben sich aus dem neuen Angebot des Geodatendienstleisters auch eine Vielzahl an Funktionalitäten abseits der Parkplatzbuchung.

    Der Parkraumbetreiber Apcoa Parking ist das erste Nicht-Automotive-Unternehmen, welches auf das Service Package Software Development Kit (SDK) von Here zurückgreift und damit seine Dienste über die offene, digitale und skalierbare Plattform Apcoa Flow in Here Navigation On-Demand integriert.

    Die Flow-Plattform ermöglicht buchungs-und zahlungsbezogene Dienste für On- und Off-Street-Parkplätze in zehn europäischen Märkten. „Wir werden dadurch zu einem Third-Party-Entwicklungspartner für OEMs“, betont Xavier Vallée, Chief Marketing Officer von Apcoa Parking.

  17. Volkswagen-Chef fordert „volle Konzentration auf Durchbruch der Elektromobilität“
    Im neuen Jahr seien drei Punkte entscheidend: Die neuen CO2-Grenzwerte einhalten, die eingeschlagene Elektro-Strategie umsetzen, ohne an Profitabilität zu verlieren, und auch bei Software zu einem führenden Unternehmen werden. Für die künftigen Emissionsvorgaben in der EU und anderen Ländern treibt Volkswagen einen massiven Ausbau seines Angebots an E-Antrieben voran. Die in den nächsten zwei Jahren nötige Reduzierung der CO2-Emissionen wolle man ausschließlich mit Elektroautos und Plug-in-Hybriden stemmen, erklärte Diess.
    Für das Erreichen der CO2-Ziele sei der ab Mitte des Jahres zu den Kunden kommende ID.3 wesentlich. Die derzeitigen Herausforderungen bei dem vollelektrischen Kompaktwagen mit der Komplexität der Software und Elektronik müssten unbedingt bewältigt werden. „Dazu kommt, dass wir für die Einhaltung der Grenzwerte auch Seat Mii, VW Up!, e-Golf, e-tron und Taycan mit Batterien versorgen, bauen und in Kundenhände bringen müssen“, betonte Diess. In der Summe sei dies „vielleicht die schwierigste Aufgabe, die Volkswagen je vor der Brust hatte“.
    Mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge und sogenannte Liquid Fuels fahre Volkswagen vorerst „auf Grundlevel“. Sie seien auf einen absehbaren Zeithorizont von mindestens einem Jahrzehnt keine Alternative für Pkw-Motoren.
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