d.rive 21.03.2020

Weitere Highlights diese Woche. Reinschauen!

  1. VW-Vorstand: “Technologieoffenheit bremst den Durchbruch der E-Mobilität”
    Denn ein für alle Mal müsse klar werden, dass nicht nur die fehlende Ladeinfrastruktur das Wachstum der E-Mobilität bremst, sondern auch die fortwährende Diskussion um die sogenannte „Technologieoffenheit“. Ulbrich gibt hierzu zu verstehen: “Das batterieelektrische Auto ist nach heutigem Stand von Wissenschaft und Technik die mit Abstand beste Option, um schnell CO2 im Straßenverkehr einzusparen. Ja, Wasserstoff hat Potenzial – aber nicht für das Pkw-Segment, und nicht im Volumen…”
  2. Nicht nur Hypercars benötigen zuverlässige Speicherlösungen
    Der Hypercar-Hersteller Rimac setzt bei Embedded-Speichermodul für Boot-Device, elektronische Steuergeräte und Infotainment-Systeme auf ATP-Speicherlösungen. Welche Anforderungen dabei im Detail erfüllt werden müssen, klärt dieser Beitrag.
  3. ISGlobal: Wirkung des Autonomen Fahrens auf die Verkehrssicherheit
    Das Barcelona-Institut für globale Gesundheit (ISGlobal) hat an eine Studie unternommen, in der die potenziellen Risiken und Vorteile des Autonomen Fahrens für die öffentliche Gesundheit analysiert wurden.
  4. Digitale Bedienungsanleitung: Peugeot schafft Bordbuch aus Papier ab
    Bei neuen Peugeot-Modellen blockiert künftig kein dickes Handbuch mehr das Handschuhfach. Statt des papierenen Wälzers sollen Kunden eine digitale Lösung nutzen.
  5. Ford startet personalisierte Versicherungstarife
    Besitzer verschiedener Ford- und Lincoln-Modelle können sich in bestimmten US-Bundesstaaten per App für eine Versicherung entscheiden, bei der die Versicherungskosten auf dem persönlichen Nutzungsprofil basieren. Der Kunde könne bis zu 40 Prozent sparen.
  6. „Alexa, starte mal den Motor!“ – Warum Alexa Auto der letzte Schrei ist
    „Alexa, spiel meine Feierabend-Playliste ab!“ „Alexa, was soll ich heute kochen?“ Wir haben uns mittlerweile an die praktischen Sparchassistenten in Haushalten gewöhnt. Doch das könnte erst der Anfang sein. Mehrere Autobauer wollen Alexa jetzt nämlich mit unseren Autos verbinden.

    Das war abzusehen. Schließlich sind Sprachassistenten in Connected Cars der nächste logische Schritt auf dem Weg zum selbstfahrenden Auto. Und wenn das smarte Haus die Technologie schon erfolgreich nutzt, warum dann nicht auch das digitale Auto?

  7. BMW bei Batteriezellen bis 2025 „gut abgesichert“
    Andreas Wendt verantwortet im Vorstand der BMW AG den Einkauf und das Lieferantennetzwerk. In einem Interview erklärte er, wie der bayerische Autohersteller mit der Coronavirus-Krise zurechtkommt. Dabei gab er auch einen Einblick in die Versorgung des Unternehmens mit Akkus für den Hochlauf der Elektromobilität.
    Durch die weltweiten Einschränkungen im Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus drohen Ausfälle in der Lieferkette. BMW sei bisher dank „viel Aufwand und Arbeit“ gut durchgekommen, sagte Wendt der Automobilwoche. Bis auf Standorte in China seien zuletzt alle Werke regulär gelaufen. Dahinter stecke „eine minutiöse, tägliche Beobachtung des Lieferantenmarktes“. BMW habe in seinem weltweiten Netzwerk Puffermöglichkeiten sowie „Abtauschflexibilität“. Genaueres für die Zukunft vorherzusagen sei derzeit aber schwierig. Die Bayern würden daher ihren Kurs weiterverfolgen und „auf Sicht“ fahren.
  8. LiPLANET bündelt Know-how zur Batterieproduktion in Europa
    Das Netzwerk verfolgt das Ziel, die Position der Europäischen Union auf dem Markt der Herstellung von Lithium-Ionen-Batteriezellen zu stärken. Dazu werden gezielt die relevanten industriellen und politischen Akteure sowie die Pilotlinienbetreiber in die Gestaltung des Netzwerks eingebunden. Innerhalb des LiPLANET-Netzwerks wird auch die Zusammenarbeit zwischen industriellen und akademischen Partnern gestärkt. So werden Wissens- und Ausrüstungslücken identifiziert, durch Schulungen und Maßnahmen die bestehende Lücke zwischen der Materialforschung und -entwicklung und der industriellen Produktion von Batteriezellen geschlossen und insgesamt eine Maßstabsvergrößerung in der Produktion vereinfacht.
  9. TU Wien entwickelt Bildsensor mit integriertem neuronalen Netzwerk
    „Typischerweise werden die Bilddaten zuerst Pixel für Pixel ausgelesen und dann am Computer verarbeitet“, sagt Thomas Müller. „Wir hingegen integrieren das neuronale Netz mit künstlicher Intelligenz direkt in die Hardware des Bildsensors. Damit erfolgt die Objekterkennung um viele Größenordnungen schneller als bisher.“

    Der Chip wurde an der TU Wien entwickelt und hergestellt. Er basiert auf Photodetektoren aus Wolframdiselenid – ein ultradünnes Material, das nur aus drei Atomschichten besteht. Die einzelnen Photodetektoren, die „Pixel“ des Kamerasystems, sind alle mit einer kleinen Zahl von Ausgangs-Elementen verbunden, die das Ergebnis der Objekterkennung liefern.

  10. Centrica and Volkswagen announce EV enablement partnership
    Centrica through the British Gas brand and Volkswagen Group are set to accelerate EV adoption across the UK, after agreeing a three-year partnership to provide home charging hardware solutions for new EV owners.

    The deal will see Elli, the central provider of charging hardware and related services for the main Volkswagen Group, work exclusively with British Gas to deliver a package of home charging installations, aftersales services and preparatory electrical upgrades across the UK. This will help customers to transition to EV smoothly and cost effectively, initially across the Volkswagen, SEAT, ŠKODA and Volkswagen Commercial Vehicles with plans for Audi to join later this year.

  11. Tesla plant 2020 mit 170.000 Model 3 aus Giga Shanghai
    Für 2020 will Tesla „deutlich über 500.000 Fahrzeuge“ ausliefern. Da die Fertigung des Model 3 und des Model Y in Fremont Fahrt aufnehmen werde, dürften 2020 die Produktionszahlen dabei höher ausfallen als die Auslieferzahlen, merkt der Hersteller an. Bei einer Veranstaltung Ende Dezember gab Tesla China General Manager Wang Hao zu verstehen, dass bereits mehr als 1.000 Modell 3 jede Woche produziert werden. Wobei Tesla mittlerweile bei 3.000 Fahrzeuge pro Woche angelangt und das erste Produktionsquartal bereits vollständig ausverkauft sei.
    Tesla kann derzeit nach eigenen Angaben – Stand Januar 2020 – in Fremont 90.000 Model S/X und 400.000 Model 3/Y bauen und in Shanghai weitere 150.000 Model 3. Bis Ende des Jahres erwarten sie eine Kapazität von 500.000 Einheiten im Werk Fremont. Aktuellen Informationen zufolge sollen auch die Fertigungszahlen in der Giga Shanghai nochmals gesteigert werden. Einem aktuellen Bericht, basierend auf Aufzeichnungen des Finanzinvestors Shengang Securities, wird ersichtlich, dass derzeit rund 2.000 Fahrzeuge pro Woche im Einschicht-Betrieb gefertigt werden. Noch im März 2020 soll die Giga Shanghai eine zweite Schicht in Betrieb nehmen und die Produktionszahlen auf 3.500 Fahrzeuge wöchentlich steigern.
  12. Am Rande des Polarkreises: Kontaktbörse für den E-Antrieb von morgen
    Magna hat für künftige E-Antriebe einen markenunabhängigen Baukasten vorgestellt. Ein zugefrorener See in Schweden dient dabei als Plattform, um Ingenieure, Techniker und Testfahrer der Automobilhersteller zu erreichen.
  13. Erstmals nach Jahren: Ubers Roboterautos kehren nach San Francisco zurück
    Durch Ubers Heimatstadt fahren jetzt wieder autonome Uber-Fahrzeuge. Der erste Versuch in San Francisco Ende 2017 war nur sehr kurz.
  14. Porsche Taycan Turbo S Takes On Polestar 1, Mercedes-AMG GT 4-Door
    Interessanter Vergleich.
  15. BMW bestätigt Marktpläne für vollelektrischen 7er
    BMW hat nun offiziell bestätigt, dass die kommende Generation des 7er erstmals als vollelektrisches Modell auf den Markt kommen wird – jedoch nicht ausschließlich als BEV. Eine offizielle Bestätigung für die vermutete Batterie-elektrische Version auch für die 5er Reihe gibt es dagegen weiterhin nicht.
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