d.rive 23.11.2019

Weitere Highlights diese Woche. Reinschauen!

  1. Polestar 2 kann zum Start ab 599 Euro pro Monat geleast werden
    Der Polestar 2 wird hierzulande ab einer monatlichen Leasingrate von 599 Euro für Privatkunden eingeführt. Das Angebot basiert auf einer Laufzeit von 48 Monaten und einer Laufleistung von 10.000 Kilometer pro Jahr. Eine Anzahlung wird nicht fällig. Routinemäßige Wartungs- und Service-Leistungen für die ersten drei Jahre inklusive Fahrzeugabholung und Lieferung sind zudem durch Polestar abgedeckt.
    In der Launch Edition verfügt der Polestar 2 über einen 300 kW (408 PS) starken elektrischen Allradantrieb, von Null auf Hundert soll es damit in unter fünf Sekunden gehen. Die eingesetzte 78-kWh-Batterie ermöglicht eine Reichweite von 500 Kilometer gemäß dem neuen, realitätsnahen WLTP-Fahrzyklus.
  2. Xpeng Motors sammelt 400 Millionen Dollar ein
    Das chinesische Elektroauto-Startup Xpeng Motors hat eine neue Finanzierungsrunde in Höhe von 400 Millionen Dollar abgeschlossen. Als neuer strategischer Investoren kommt die Xiaomi Corporation hinzu.
    Im Rahmen der „Serie C“-Finanzierungsrunde hat sich Xpeng Motors insgesamt 400 Millionen Dollar neues Kapital beschafft. Wie das Unternehmen mitteilte, handle es sich bei den neuen Geldgebern „um eine beispiellose Kombination von Unternehmens- und Privatinvestoren sowie bekannten Private-Equity-Firmen“. Der bekannteste Name ist sicher Xiaomi.
    Xpeng-CEO He Xiaopeng, der ebenfalls an der C-Finanzierungsrunde teilnahm, sieht mit den neuen Investoren und der „starken Unterstützung von zahlreichen bestehenden Aktionären“ die langfristige Strategie des Unternehmens bestätigt. „Wir sind fest davon überzeugt, dass intelligente Mobilität und autonomes Fahren unseren Alltag richtungweisend beeinflussen werden“, sagt He Xiaopeng. „Und wir sind ebenso wie Xiaomi der Auffassung, dass Innovation in der Technologie die treibende Kraft bei der Neugestaltung des künftigen Verkehrswesens sein wird.“
  3. Nissan erprobt die Integration von Elektroautos in öffentliche und private Stromnetze
    Ab 2020 soll das Projekt „i-rEzEPT“ starten. Die Fahrzeuge können dabei als Pufferspeicher für überschüssige Energie etwa aus lokalen regenerativen Quellen dienen und zugleich Strom für den Regelenergiemarkt bereitstellen. „i-rEzEPT“ steht hierbei für „Intelligente Rückspeisefähige Elektrofahrzeuge zur Eigenstrommaximierung und Primärregelleistungsmarkt-Teilnahme“. Ins Leben gerufen wurde das Projekt von Nissan gemeinsam mit Bosch Software Innovations und den Fraunhofer-Instituten IAO und IFAM.
    Insgesamt 2,39 Millionen Euro stellt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität zur Verfügung, um dieses Projekt zu unterstützen. Die Initiatoren möchten mit dem Projekt die Verbreitung und Akzeptanz von Elektrofahrzeugen weiter vorantreiben. Vonseiten Nissan werden unter anderem die Elektrofahrzeuge und die Lade-Infrastruktur zur Verfügung.
  4. Bessere Batterien für Elektroautos made in Germany
    Deutsche Wissenschaftler wollen neuartige Batterien entwickeln, die bei gleichem Volumen mindestens 70 Prozent mehr Energie für Elektrofahrzeuge speichern können als herkömmliche Lithium-Ionen-Lösungen. Die Forscher von Fraunhofer, TU-Dresden und Leibniz arbeiten an innovativen Batterie-Elektroden, die aus hauchdünnen Silizium- oder Lithiumschichten bestehen.
  5. Neues Auto-Abo: Finn.auto in Deutschland gestartet
    Das Münchner Start-up Finn richtet sich mit seinem Auto-Abo an Privatleute wie Unternehmen. Der Anbieter setzt unter anderem auf eine einfache Abwicklung.
  6. Daimler und BMW stark bei neuen Mobilitätsdiensten
    Daimler und BMW sind bei neuen Mobilitätsdienstleistungen führend. Im neuen Mobility Services Report (MSR) erreichen die beiden Premium-OEMs, die seit diesem Jahr das Mobility-Joint-Venture Your Now betreiben, in der Gesamtwertung die höchste Servicestärke.
    Dahinter folgen mit Didi Chuxing und Uber bereits zwei Mobility-Provider aus der neuen Big-Data-Welt. Der MSR wird dieses Jahr zum ersten Mal vom Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach und carIT herausgegeben sowie im Rahmen des Mobility Circle in Hamburg vorgestellt. „Die ‚Mobility as a Service‘ beschreibt die Vision einer bruchlosen, hoch vernetzten Mobilitätskette über verschiedene Verkehrsträger hinweg“, so CAM-Direktor Stefan Bratzel gegenüber carIT. „Neue Mobilitätsoptionen wie Fahrdienste oder Carsharing werden zum zentralen Zukunftsfeld zahlreicher Player und verändern Geschäftsmodelle und Akteurshierarchien im neuen Mobilitätskosmos nachhaltig.“
  7. Aktueller Report: Kosten und Leistung der Batterien verbessern sich deutlich schneller als prognostiziert
    Ein neuer Bericht des Rocky Mountain Institute stellt fest, dass die Verbesserungen bei den Kosten und der Leistung von Batterien aufgrund massiver Investitionen in die Batterieherstellung und stetiger Fortschritte in der Technologie die bisherigen Entwicklungsprognosen schnell übertreffen.
  8. „Wir verfügen über reichlich Erfahrungen mit Veränderungen“
    Sehr interessantes Interview: Daimler-CIO Jan Brecht und Gesamtbetriebsratschef Michael Brecht sind sich einig. Wer Digitalisierung nur technisch interpretiert, springt zu kurz.
  9. Rohstoff für Elektroautos: In Sachsen-Anhalt entsteht die erste Lithium-Raffinerie Deutschlands
    Batterien spielen für die Produktion von Elektroautos logischerweise eine sehr wichtige Rolle. Trotzdem findet dieser Teil der Wertschöpfung bisher beinahe ausschließlich in Asien statt. So langsam beginnt sich dies allerdings zu ändern. So hat Volkswagen mit dem Aufbau einer Fertigungslinie für Batteriezellen begonnen. Der chinesische Hersteller CATL will zudem in Thüringen ein entsprechendes Werk errichten. Noch einen Schritt weiter vorne in der Produktionskette möchte sich das niederländische Unternehmen AMG positionieren. Dazu soll in Zeitz in Sachsen-Anhalt eine Lithium-Raffinerie gebaut werden. Dort wird zukünftig dann mit Lithiumhydroxid ein wichtiger Grundstoff für die Produktion von Batterien für Elektroautos hergestellt. Insgesamt soll ein zweistelliger Millionenbetrag in das Projekt in Sachsen-Anhalt fließen.
  10. Ford stellt neues Elektroauto Mustang Mach-E mit 600 Kilometer Reichweite vor
    Der Mustang Mach-E wird mit zwei Batterie-Optionen, Heck- oder Allradantrieb sowie in verschiedenen Leistungsstufen verkauft. Die Standard-Batterie mit einer Speicherkapazität von 75 kWh sorgt für eine WLTP-Reichweite von 450 Kilometer. Die größere 99-kWh-Batterie schafft mit Heckantrieb 600 Kilometer mit einer Ladung. Bei der Reichweite zieht Ford damit im nächsten Jahr mit den Modellen von Branchenprimus Tesla gleich. Elektrische deutsche SUV wie Mercedes EQC oder Audi e-tron lässt die Top-Version des Mustang Mach-E bei der Reichweite deutlich hinter sich.
    Ford verspricht, dass die Batterie auch bei widrigen Bedingungen wie zum Beispiel Minustemperaturen von bis zu 40 Grad Celsius unter null gut funktioniert. Das stelle ein aktives Flüssigkeits-Kühl- und -Heizsystem für einen ausgeglichen Wärmehaushalt sicher. Ist der Mach-E mit der größten Batterie leergefahren, lässt sich mit der richtigen Ladetechnik innerhalb von zehn Minuten genügend Strom für bis zu 93 weitere Kilometer zapfen. Dem Modell mit Standard-Batterie genügen weniger als 40 Minuten für eine Ladung von 10 auf 80 Prozent.
    Mit Allradantrieb durch zwei E-Motoren und der größeren Batterie soll der Mustang Mach-E 248 kW (338 PS) und ein maximales Drehmoment von 581 Nm zur Verfügung stellen, die genauen Werte will Ford nachliefern. Hinzu kommt „voraussichtlich ab Anfang 2021“ eine Sportversion: Der Ford Mustang Mach-E GT mit 342 kW (465 PS) und 830 Nm soll in unter fünf Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen.
  11. Autohersteller zeigen großes Interesse: 5G-Campusnetze können nun in Deutschland starten
    Ab Donnerstag können Unternehmen und Organisationen die Nutzung lokaler 5G-Frequenzen für eigene 5G-Netze auf ihrem Gelände beantragen. Viele Automobilunternehmen werden Gebrauch von dieser neuen Option machen.
  12. BMW erhöht Batteriezell-Bestellungen auf 10 Mrd. Euro
    BMW baut auf seinem Weg zu mehr Elektroautos die Zusammenarbeit mit seinen Batteriezellen-Lieferanten Samsung und CATL kräftig aus. Das für die Jahre 2020 bis 2031 geplante Auftragsvolumen für den chinesischen Hersteller CATL steige von 4 Milliarden auf 7,3 Milliarden Euro
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