d.rive 28.03.2020

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Weitere Highlights diese Woche. Reinschauen!

  1. Seat und Cupra gehen in die Elektro-Offensive
    Seat setzt seinen im vergangenen Jahr angekündigten Fahrplan für die Elektrifizierung der eigenen Fahrzeugflotte in die Tat um. Nach der Präsentation der neuesten Modelle des Seat Leon und des Cupra Leon, die beide auch in Hybridvarianten erhältlich sein werden, hat das Unternehmen die Serienversion des Cupra Formentor in einer Web-Videokonferenz vorgestellt. Der Formentor, das erste Fahrzeug, das exklusiv für die Performance-Marke Cupra entwickelt wurde, wird ebenfalls mit aktuellen Hybridtechnologien erhältlich sein.
  2. VW über E-Mobilität Durchbruch: “Es ist nur noch eine Frage, wann und wo zuerst.”
    “Erfahrungen in Märkten wie den Niederlanden oder Norwegen zeigen: Wenn die Infrastruktur und das Steuersystem stimmen, dann steigen die Kunden auf E-Mobilität um. Es ist keine Frage mehr, ob die E-Mobilität sich durchsetzt. Es ist nur noch eine Frage, wann und wo zuerst.” – Herbert Diess, Vorsitzender des Vorstands der VW AG
  3. Chinesische Städte loben eigene Kaufprämie für New Energy Vehicles aus
    Um den schwächelnden Absatz von E-Autos, als auch PHEV entgegenzuwirken haben sich bisher vier chinesische Städte dazu entschieden eigene Kaufprämien für diese Antriebsarten ins Leben zu rufen. Dabei ist zu beachten, dass diese nur für in China produzierte elektrifizierte Fahrzeuge bestimmter Hersteller gelten. Changsha, Hauptstadt der zentralchinesischen Provinz Hunan, hat angekündigt, in der Region gebaute Neuwagen bis zum 30. Juni 2020 mit bis zu 3.000 Yuan (umgerechnet rund 385 Euro) zu subventionieren. Diese Förderung sehe man als Unterstützung in Zeiten der Coronavirus-Krise an. Von der Regelung profitieren fünf Hersteller: BYD und Leopard Motors aus China, sowie Mitsubishi, Fiat Chrysler und Volkswagen.
  4. Keine E-Carsharing-Autos mehr in Köln und Düsseldorf?
    Share Now bietet in Köln und Düsseldorf laut einem Medienbericht bis auf Weiteres keine Elektroautos mehr an. Auch bei der Bahn-Tochter Flinkster sind in den beiden Rhein-Metropolen derzeit keine Elektroautos buchbar.

    Wie eine Share-Now-Sprecherin gegenüber „Edison“ angab, sei das Leasing der bisher 45 BMW i3 im Rheinland ausgelaufen. Bis auf Weiteres würden diese in der Region nicht mehr angeboten. „Die operativen Kosten der E-Fahrzeuge waren im Vergleich sehr hoch“, begründet sie den Schritt, „vor allem auch wegen der noch unzureichend ausgebauten Ladeinfrastruktur in Köln und Düsseldorf“. Sollte sich die Situation ändern, würde ShareNow den „Kunden und Kundinnen im Rheinland wieder E-Fahrzeuge“ anbieten.

  5. Chinesischer E-Auto-Hersteller NIO äußert Zweifel an eigener Zukunft
    Lange Zeit als Tesla-Konkurrent aus China gehandelt, mit eigenem Schnellladenetzwerk, Akku-Tausch-Möglichkeiten – wenn es noch schneller gehen muss – und drei erfolgsversprechenden E-Modellen: NIO ES6, NIO ES8 und NIO ES3 sowie dem NIO EC6 in den Startlöcher, muss man langsam von dieser Rolle Abschied nehmen. Sinkende Nachfrage, reduzierte staatliche Subventionen und ein allgemeiner Rückgang in China bzw. Verteilung auf immer mehr E-Auto-Start-Ups sind nachvollziehbare Gründe dafür. Der Ausbruch des Coronavirus hat die Probleme des Unternehmens in diesem Jahr noch verschärft und die Produktion und Auslieferung der E-Autos unterbrochen.
  6. Kabinett beschließt Anspruch auf Ladestellen in Wohnhäusern
    Mieter und Wohnungseigentümer sollen einen Rechtsanspruch auf den Einbau einer Ladestation für Elektroautos bekommen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf aus dem Bundesjustizministerium beschloss das Kabinett am Montag in Berlin.
  7. KUKA: Augsburger Unternehmen fertigt vollautomatisierte Akku-Produktionsanlage
    KUKA, einer der weltweit führenden Anbieter von intelligenten Automatisierungslösungen mit Hauptsitz in Augsburg, hat noch Ende vergangenen Jahres den Zuschlag zur Planung und Lieferung einer vollautomatisierten Batterie-Pack-Linie durch einen internationalen Automobilzulieferer erhalten. Der Großauftrag bewegt sich im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Bereits ab dem kommenden Jahr sollen auf dieser Produktionsanlage Batteriesysteme für voll-elektrische Fahrzeuge im Premiumsegment produziert werden.
  8. Castrol und Vattenfall wollen Ladepunkte an Autohäusern errichten
    Der Energiekonzern Vattenfall und der Schmierstoff-Hersteller Castrol sind eine Partnerschaft eingegangen, um Vertragshändlern ein Komplettangebot zur Ausstattung mit Ladesäulen und dem dazugehörigen Lademanagement anbieten zu können.

    Bei dem Angebot für die Autohändler will Castrol sein etabliertes Vertriebsnetz nutzen. Vattenfall kümmert sich im Rahmen der Kooperation um den Bau, Betrieb und Abrechnung der Ladepunkte. Die Ladestationen selbst sollen ausschließlich mit regenerativ erzeugtem Strom betrieben werden, so die Unternehmen in einer Mitteilung.

  9. CLIFE – digitale Zwillinge verwalten
    Engineering-Dienstleister Bertrandt hat CLIFE vorgestellt. Das ist eine Digital Twin Lösung, mit der digitale Geschäftsmodelle passend entwickelt werden können.
    Aufgrund der zunehmenden Datenmenge und den heterogenen Schnittstellen der unterschiedlichen Systeme wird die Auswertung von Prozessen in Industrie, Produktion und Logistik, die meist von Hand durchgeführt werden, immer schwieriger. Mit dem Digital Twin Solution CLIFE (Cloud Live Integrated Factory Environment) will Bertrandt entsprechende Lösungsansätze bieten. CLIFE optimiert demnach solche Prozesse, indem alle Daten einer Anlage zentral aggregiert, benutzerspezifisch und positionsgenau dargestellt, gespeichert sowie ausgewertet werden können.
  10. Telematikdaten: DAT beteiligt sich an High-Mobility
    Die Deutsche Automobil Treuhand steigt bei High-Mobility ein. Der Schwerpunkt des Start-ups ist unter anderem die rechtssichere und markenübergreifende Verarbeitung von Telematikdaten.
  11. TWAICE – strategische Partnerschaft mit MHP
    Durch die strategische Partnerschaft von Twaice und MHP soll Industriekunden erleichtern, künftig den Lebenszyklus und das Design von Lithium-Ionen-Batterien zu vereinfachen. Ziel ist eine integrierte End-to-End Lösung.
  12. James Kuffner wird Toyota-CDO
    Beim japanischen Autobauer Toyota gibt es eine Reihe von Änderungen im Bereich Personalaufteilung. Unter anderem wird James Kuffner neuer Chief Digital Officer (CDO) des Konzerns.
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