d.rive 29.02.2020

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Weitere Highlights diese Woche. Reinschauen!

  1. Audi bietet e-tron S und e-tron S Sportback mit drei E-Motoren an
    Audi bietet sein Elektro-SUV e-tron und dessen Derivat e-tron Sportback bald auch in besonders sportlichen Ausführungen an. Beide sollen „agiler, schärfer und dynamischer“ als die anderen Varianten sein. Dazu kommt ein Antriebskonzept mit drei statt zwei E-Motoren zum Einsatz. Auf die Straße wird die zusätzliche Leistung mit einer neuen Generation von Audis Allradantrieb quattro mit Torque Vectoring gebracht.
    Die drei E-Maschinen – zwei davon sitzen an der Hinterachse – erzeugen gemeinsam in der Spitze eine Leistung von 370 kW (503 PS) und 973 Nm Drehmoment. Regulär liegen 320 kW (435 PS) und 808 Nm an. Der Sprint von Null auf Hundert gelingt in jeweils bis zu 4,5 Sekunden, maximal sind 210 km/h möglich. „Die intelligente Antriebsregelung hebt die Fahrsicherheit und vor allem die Fahrdynamik auf ein neues Niveau“, versprechen die Entwickler. Zum elektrischen Allradantrieb komme das elektrische Torque Vectoring mit aktiver und vollvariabler Momentenverteilung an der Hinterachse hinzu.
  2. China-Startup Byton: „Man muss ein besseres Auto haben“
    „Man muss ein besseres Auto haben“, ist Kirchert überzeugt. „Es ist nicht nur die Entscheidung aufgrund der Weltanschauung, sich ein Elektroauto zu kaufen. Es geht darum, sich ein besseres Auto zuzulegen.“ Ob die Kunden den M-Byte annehmen, wird sich ab diesem Jahr in China zeigen. 2021 sollen der nordamerikanische und europäische Markt folgen.
    Anders als sonst üblich will Byton im Premium-Segment vor allem mit digitalen Inhalten Geld verdienen – und zwar möglichst schnell. „Wir waren von Beginn an der Überzeugung, dass wir nicht 10 oder 15 Jahre bis zum Erreichen der Gewinnschwelle haben“, so Kirchert. Schon zwei bis drei Jahre nach dem Verkaufsstart des M-Byte will Byton Gewinne machen. Den Preis seines Erstlingswerks hat das Unternehmen dazu vergleichsweise niedrig angesetzt.
    Hierzulande soll der M-Byte trotz modernster Technik im Innenraum und leistungsfähigem E-Antrieb in der Grundausführung 54.000 Euro kosten.
  3. Mobilitätsstudie von Allianz Partners: Zahl der Verkehrstoten geht bis 2040 gegen Null
    Bis 2040 wird die Zahl der Verkehrstoten in Industrieländern gegen Null gehen, das prognostiziert ein aktueller Bericht von Allianz Partners.
  4. Experten-Interview: Lithium-Schwefel-Akku steht erst am Anfang
    Anfang des Jahres sind Forscher bei der Entwicklung von Lithium-Schwefel-Akkus einen wichtigen Schritt vorangekommen. Könnte die Technologie E-Autos zum Durchbruch verhelfen?
  5. Autobranche treibt smarte Fabriken voran
    Laut einer aktuellen Studie der Managementberatung Capgemini plant die Automobilindustrie, ihre Investitionen in den Aufbau von intelligenten Fabriken in den nächsten drei Jahren um mehr als 60 Prozent zu erhöhen.

    In den letzten zwei Jahren wurden 30 Prozent der Werke in Smart Factories umgewandelt. Damit wurden die Erwartungen aus der Erhebung von 2017/18 sogar übertroffen: Vor zwei Jahren gingen die befragten Führungskräfte noch von einem 24-prozentigen Anteil aus. Der Studie zufolge ist fast die Hälfte (48 Prozent) der Befragten überzeugt, dass sie „gute oder bessere Fortschritte als erwartet“ bei der Umsetzung ihrer Smart-Factory-Roadmap machen .

  6. Ohne Lenkrad und Fahrersitz: US-Behörden genehmigen autonomes Lieferfahrzeug
    Eigentlich sind die Bestimmungen in den amerikanischen „Federal Motor Vehicle Safety Standards“ eindeutig: Autos, die auf öffentlichen Straßen unterwegs sein möchten, müssen jederzeit vom Menschen kontrolliert werden können. Daher sind einige Einrichtungen – etwa ein Lenkrad – zwingend vorgeschrieben. Aber auch hier gilt: Keine Regel ohne Ausnahme. Denn Autohersteller können für bis zu 2.500 Fahrzeuge eine Ausnahmegenehmigung beantragen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Testfahrten kontinuierlich überwacht werden. Das US-Startup Nuro profitiert nun erstmals von einer solchen Sondergenehmigung. Das von dem Unternehmen entwickelte Lieferfahrzeug R2 wird damit das erste autonome Auto ohne Fahrersitz, Lenkrad, Rückspiegel und Pedale auf den US-Straßen sein. Schon bald könnten allerdings weitere Fahrzeuge folgen. Denn auch General Motors hat eine entsprechende Genehmigung beantragt.
  7. Autonomes Fahren: AutoX und Fiat planen autonome Taxis in China
    Fiat Chrysler macht den nächsten Schritt auf den chinesischen Markt: Der Automobilhersteller will zusammen mit dem Hongkonger Unternehmen AutoX einen Dienst mit autonom fahrenden Taxis in mehreren chinesischen Metropolen starten.
  8. Alpiq & Mercedes kooperieren bei stationären Batteriespeichern
    Der Schweizer Energiekonzern Alpiq und Mercedes-Benz Energy schließen eine Liefervereinbarung zum stationären Einsatz von Batterien aus Elektrofahrzeugen. Die Speichereinheit weist eine Leistung von 1,5 MW und eine Bruttokapazität von 1,4 MWh auf. Eine Skalierung nach oben sei möglich.
    Mercedes-Benz Energy liefert hierfür auf Elektroauto-Akkus basierende Speichersysteme. Alpiq steuert das Energiemanagementsystem bei und ist verantwortlich für die Planung, die Installation und den Vertrieb. Zudem konfiguriert Alpiq die Software und passt die individuellen Dienstleistungen an die jeweiligen Kundenbedürfnisse und Einsatzzwecke an.
  9. Marktexperte: Tesla hat großen Kostenvorteil bei Batterien
    Das mit von außen handelsüblichen Akkus ähnelnden Rundzellen gefüllte Batteriepaket von Tesla-Stromern kostete im letzten Jahr 158 Dollar pro Kilowattstunde (kWh), erklärte die Marktforschungs- und Beratungsfirma Cairn Energy Research Advisors gegenüber Business Insider. Akku-Packs mit sogenannten Pouch-Zellen, wie sie Porsche im neuen Taycan oder General Motors im Chevy Bolt einsetzen, hätten 2019 bei 200 Dollar je kWh gelegen. Bei prismatischen – unter anderem von BMW verwendeten – Zellen seien es 253 Dollar pro kWh gewesen.
  10. Waymo’s head of design explains the challenges of creating an autonomous robot ‘driver’
    „What is the Waymo driver?“ she said in an interview with Business Insider. „That’s a question I ask myself a lot.“

    Ahn has to because her job is all about devising how the driver should function, from sensors to the experience that users have when they climb into a Waymo-branded vehicle.

    Designers are trained to think outside of boxes, to press for innovations, and to avoid business-as-usual. „Design thinking“ strives to tackle problems from a variety of different angles and accept that the light-bulb moments could send the process in unexpected directions.

    When designing the Waymo driver, Ahn discovered that not thinking about drivers was the best route to follow.

    „With Firefly, we were designing for passengers and pedestrians, not the driver,“ she said.

  11. ThunderSoft und Didi Chuxing für Auto-Betriebssystem
    Die beiden chinesischen Unternehmen, ThunderSoft und Didi Chuxing, kooperieren für Betriebssysteme im Auto. Der Fahrdienst Didi Chuxing, der als chinesischer Uber bezeichnet wird, hat sich mit dem chinesischen Anbieter für Betriebssysteme ThunderSoft verbündet. Gemeinsam wollen sie intelligente Betriebssystemprodukte und -lösungen für Automobilhersteller und Zulieferer stellen.
  12. „Lade-Report 2020“ der EnBW beleuchtet Ladeinfrastruktur und Ladetarife in Deutschland
    Die EnBW hat bei den Wirtschaftsforschern von Prognos eine Marktbetrachtung der Ladeinfrastruktur und -tarife in Deutschland in Auftrag gegeben. Mit dem nun veröffentlichten „Lade-Report 2020“ wolle der Energiekonzern den aktuellen Stand beleuchten, Zusammenhänge erklären und Herausforderungen aufzeigen. Die Ergebnisse sollen zudem den Vorwurf lokaler Monopolbildung entkräften.

    Die Auswertung zeige, dass sich der Markt in einer dynamischen Entwicklungsphase befindet. Gleichzeitig mache sie deutlich, dass der Wettbewerb funktioniert, sagt Prognos. So würden etwa die größten zwanzig Ladeinfrastruktur-Betreiber nur etwas mehr als die Hälfte aller öffentlichen Ladestationen in Deutschland betreiben. Eine Auswertung der Ladesäulendaten der Bundesnetzagentur zeige: Aktuell sind in Deutschland mehr als 1000 Unternehmen mit dem Aufbau der Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität beschäftigt.

  13. VW „sehr zufrieden“ mit bisheriger Nachfrage nach ID.3
    Ralf Brandstätter, für das laufende Geschäft der Marke VW verantwortlich, hat in einem Interview mit der Automobilwoche unter anderem über den aktuellen Stand beim neuen Kompakt-Elektroauto ID.3 gesprochen. Er betonte wie bereits zuvor Konzernchef Herbert Diess, dass das wichtige Modell wie geplant ab Sommer 2020 ausgeliefert wird.
    Zuerst erhalten Käufer der „1ST Edition“ den ID.3, für die auf 30.000 Exemplare limitierte Auflage sind laut VW im letzten Jahr über 37.000 Vormerkungen eingegangen. Mit dem erstmals durchgeführten „Prebooking“ sei die Marke „sehr zufrieden“, erklärte Brandstätter. Einige der Vorbesteller hätten Ende 2019 an einem Fahrevent für den ID.3 1ST teilnehmen können und seien „hellauf begeistert von der Performance des Autos“ gewesen.
  14. Jaguar Land Rover unveils ‘autonomy ready’ electric car concept
    Jaguar Land Rover unveiled an ambitious concept vehicle Tuesday, with the British automaker saying it aimed to launch on-road trials next year.

    In a statement, the company described the Project Vector concept vehicle as being “autonomy ready” and electric, adding that its interior enabled a range of seating configurations. The setups allow for private or shared use, as well as for commercial applications like “last mile deliveries.” The car is four-meters long and has been designed for use in urban environments.

  15. Teslas „Anti-Handbook Handbook“
    Ein nun bekannt gewordener Leitfaden von Tesla für seine Mitarbeiter zeigt, dass der Elektroauto-Hersteller die Unternehmensregeln für seine Beschäftigten ungewöhnlich direkt und mit teils markigen Worten kommuniziert. Oder wie es Tesla in seinem „Anti-Handbook Handbook“ selbst ausdrückt: „Wir wollen nicht unfreundlich klingen; aber es ist die Wahrheit.“
  16. McAfee überlistet Mobileye-Kamera in Tesla-Modellen
    Experten von McAfee ist es gelungen, die Verkehrszeichenerkennung der Mobileye-Kamera, wie sie in Modellen von Tesla, Audi und Nissan verbaut ist, zu täuschen.
  17. Exclusive: Autonomous driving startup Pony.ai raises $500 million in Toyota-led funding- sources
    Toyota und andere investieren $500 Millionen in Pony.ai. Wow!
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