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Digitalisierung: Blockchain statt Datenbank?

Welche Vorteile hat die Blockchain gegenüber einer Datenbank. Schauen wir es uns an!

Blockchains und Datenbanken teilen ein wichtiges Kriterium: Sie speichern Daten und stellen Schnittstellen zur Verfügung, mit denen diese Daten gelesen und geschrieben werden können.
Der wohl größte Unterschied wird vor allem bei der Betrachtung der Architektur sichtbar. Klassische Datenbanken orientieren sich typischerweise an Client-Server-Architekturen mit zentraler Eingriffsmöglichkeit. Blockchain-Netzwerke dagegen bestehen aus gleichberechtigten Server-Nodes, die kontinuierlich und unabhängig voneinander die gemeinsame Datenbasis pflegen.
Nehmen wir einmal an, ihr seid Teil eines weltweiten Netzwerks, in dem Teilnehmer miteinander Transaktionen durchführen möchten. Die Stärke der Blockchain: Die Netzwerk-Teilnehmer kommen ohne Mittelsmann zu einer Einigung, ob eine geplante Transaktion durchgeführt wird oder nicht. Dafür pflegt jeder Teilnehmer des Netzwerks ein eigenes Logbuch aller Transaktionen. Dieses Logbuch wird gemeinhin als „Distributed Ledger“ bezeichnet. Zulässig sind nur Transaktionen, denen mindestens die Mehrheit der Teilnehmer zustimmt. Dazu mehr im Beispiel im nächsten Abschnitt. Die verteilte Speicherung macht die Blockchain-Technologie außergewöhnlich manipulationssicher. Zusätzlich betreiben einige Teilnehmer des Netzwerks eine spezielle Software für die Buchführung, das sind die so genannten „Miner“.

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