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Digitalisierung: Porsche ermöglicht Parken per Blockchain

Porsche ermöglicht das Bezahlen per Blockchain. Spannend!

Porsche übernimmt dabei die Rolle des Gateways. Das heißt: Der Autobauer öffnet sich für Dienstleister, die über die Porsche-Plattform ihre Services anbieten, in diesem Fall die unkomplizierte Abrechnung von Parkgebühren. Das funktioniert so: Der Porsche-Kunde fährt mit seinem Fahrzeug in ein Parkhaus und gibt sich an der Einfahrt mit einer RFID-Karte zu erkennen. Diese übermittelt die notwendigen Daten zur Identifikation an das Parkhaus-Terminal. Beim Ausfahren wird erneut die ID übermittelt und die Parkgebühr über die virtuelle Geldbörse, die Blockchain-Wallet, abgerechnet. Dazu wird dort ein Daten-Block generiert, um die Transaktion zu dokumentieren. So entfallen der Gang zum Parkscheinautomaten und die Suche nach dem Kleingeld.Transaktion “You Owe Me””In diesem Fall ist das Parkhaus der Sender und der Kunde der Empfänger einer Art Schuldschein, der den Betrag und die Währung umfasst”, erläutert Matthias Falkenberg aus dem Entwickler-Team. “Im Blockchain-Netzwerk heißen diese Transaktionen ‘You Owe Me’. Diese werden am Ende des Abrechnungszeitraums von Porsche eingesammelt und an den Provider zurückgeschickt.” Dadurch entstünden in der Blockchain neue Datenblöcke, deren geldwerte Entsprechung ein Zahlungsdienstleister, den Porsche ausgewählt habe, vom Kundenkonto abbucht. Der entsprechende Betrag für die Parktickets wird danach von Porsche an den Parkhausbetreiber überwiesen.

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