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Digitalisierung: Volkswagen testet Quantencomputing in der Batterieforschung

Volkswagen testet Quantencomputing in der Batterieforschung.

Volkswagen-Mitarbeitern ist es erstmals gelungen, die chemische Struktur von industrierelevanten Molekülen auf einem Quantencomputer zu simulieren.

Die Forschungsarbeit soll dazu genutzt werden, um einen konfigurierbaren chemischen Bauplan für E-Fahrzeug-Batterien zu entwickeln. So haben die Experten bereits erfolgreich Moleküle wie Lithium-Wasserstoff und Kohlenstoffketten abgebildet und gehen nun komplexere chemische Verbindungen an.
Dieser Quanten-Algorithmus könnte die chemische Zusammensetzung einer Batterie nach unterschiedlichen Konfigurationen simulieren. Etwa wenn es um Fragen nach Gewichtsreduzierung, der maximalen Leistungsdichte oder der Elemente-Zusammensetzung geht. Das könnte die bisher zeit- und ressourcenaufwendige Batterieentwicklung deutlich beschleu­nigen.
„Wir arbeiten mit Hochdruck daran, das Potenzial von Quantencomputern für Volkswagen zu erschließen. Die Simulation elektrochemischer Materialien ist dabei ein wichtiges Projekt. Hier leisten wir echte Pionierarbeit“, betont Florian Neukart, Principal Scientist im CODE Lab von Volkswagen in San Francisco.

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