Digitalisierung: Wie stark ist die Automobilindustrie von der Disruption betroffen?

Interessante Studie von Accenture zur Disruption in der Automobilindustrie.

Die Autohersteller befinden sich der Analyse zufolge momentan in einer Phase, in der das Ausmaß der aktuellen Disruption zwar nur mäßig ist, sie aber bereits zum Alltag gehört. Wettbewerbsvorteile sind in dieser Phase nur von kurzer Dauer, weil die Technologie und die Konkurrenten ständig ändern und immer neue Herausforderungen auf den Plan treten.

Accenture empfiehlt Unternehmen in dieser Phase, "permanent Innovationen hervorzubringen". Dabei gelte es, das Angebot für bestehende Kunden zu erweitern, gleichzeitig aber "aggressiv" in neue Marktsegmente vorzudringen. Für Autohersteller heißt das zum Beispiel, sich zum Mobilitätsdienstleister zu wandeln und sich darauf einzustellen, dass Kunden künftig kein Auto mehr besitzen, sondern nur noch bei Bedarf eins nutzen wollen.

"Wer die digitale Umwälzung als Unternehmen nicht einfach nur überleben möchte, sondern in dem Moment, wenn sie eintritt, gut aufgestellt sein will, sollte sein Kerngeschäft transformieren und in diesem weiter wachsen. Gleichzeitig gilt es aber, den Aufbau neuer innovativer und skalierbarer Geschäftsmodelle voranzutreiben", so Thomas Meyer weiter.

Beim genaueren Blick auf die Ergebnisse der Autobranche zeigt sich, dass Autohersteller stärker von Disruption betroffen sind als Zulieferer, Händler oder Reifenhersteller. Ihr Geschäftsmodell wird durch Entwicklungen wie Elektrifizierung, Carsharing und autonomes Fahren stärker verändert.

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Quelle: www.automobilwoche.de