Elektromobilität: Absatz von E-Autos steigt sprunghaft, in Europa bald Gleichstand mit Verbrennern

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Die Elektromobilität verliert zunehmend ihre Außenseiterrolle. Zu diesem Schluss kommt die Studie „Electric Vehicle Sales Review“ der Unternehmensberatung PwC. Im dritten Quartal 2021 stiegen die Neuzulassungen der reinen E-Autos in 14 untersuchten Märkten durchschnittlich um 123 Prozent. Auf dem weltgrößten Automarkt China lag der Zuwachs sogar bei 190 Prozent. In Europa legten die Stromer in den fünf größten Märkten Deutschland, Großbritannien, Italien, Frankreich und Spanien um mehr als die Hälfte zu. Felix Kuhnert, Global Automotive Leader bei PwC, schreibt das vor allem der beispiellosen Produktoffensive neuer E-Modelle der großen Hersteller und dem gestiegenen Vertrauen der Kunden zu.

In Europa wird der Anteil der Fahrzeuge mit alternativen Antrieben schon bald mit dem der Verbrenner-Fahrzeuge gleichziehen, erwartet PwC. In den USA hingegen dominiert mit einem Marktanteil von mehr als 90 Prozent immer noch der Verbrenner den Markt. „Die Elektromobilität, insbesondere mit Blick auf vollelektrische Fahrzeuge, hat eindeutig die Early-Aopter-Phase hinter sich gelassen“, sagt Jörn Neuhausen, Deutschland-Direktor der zu PwC gehörenden Strategieberatung Strategy&. Das führt er vor allem auf die deutschen Hersteller zurück, deren Skaleneffekte E-Modelle in fast allen Segmenten ermöglichen würden. In Europa werden die E-Autos seiner Einschätzung nach schon in wenigen Jahren am Verbrenner vorbeiziehen.

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