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Elektromobilität: Aldi baut weitere Elektrotankstellen

Aldi Süd rüstet 28 Filialen in der Nähe der großen deutschen Autobahnen mit Schnellladesäulen aus, an denen die Kunden ihre Fahrzeuge kostenlos aufladen können.

Immer mehr Händler tragen dazu bei, die Lücken im Netz wenigstens ein bisschen zu schließen. Ikea etwa hat inzwischen zwei Drittel seiner 53 Einrichtungshäuser mit E-Tankstellen ausgestattet. Bis 2019 sollen auch die restlichen Standorte folgen. Besonders an Freitagen und Samstagen werde das Angebot rege genutzt, heißt es beim Unternehmen.Auch der Lebensmittelhändler Rewe hat an seinen Läden mehr als 50 Ladesäulen eingerichtet. Die Ladenkette Kaufland will bis Anfang 2019 mehr als 100 Schnellladestationen zur Verfügung stellen. Lidl bietet dem jüngsten Nachhaltigkeitsbericht zufolge an neun Filialen die Möglichkeit, Strom zu tanken. "Unser Ziel ist es, zukünftig jede neu eröffnete Filiale mit einer E-Ladesäule auszustatten", teilt das Unternehmen mit.
Pluspunkte fürs Image
"Für die Unternehmen lohnt sich das Engagement beim Thema Elektromobilität auf jeden Fall. Es stärkt das Image. Die Marke wirkt dadurch jugendlicher und umweltfreundlicher", erklärt der Marketing-Experte Martin Fassnacht von der Wirtschaftshochschule WHU die Strategie der Händler. Außerdem lockten die Elektro-Tankstellen eine attraktive, zahlungskräftige Kundengruppe an. Denn nur Wohlhabende könnten bislang die Autos von Tesla und Co. leisten.Aldi Süd war einer der Vorreiter bei dieser Entwicklung. Der Discounter begann bereits 2015 mit der Installation der ersten Ladesäulen an Pilotfilialen und verfügt mittlerweile an mehr als 50 Standorten über Elektrotankstellen. Allerdings liegen diese bislang in aller Regel in Großstädten. Im nächsten Schritt will das Unternehmen jetzt ein Angebot entlang der großen Hauptverkehrsrouten durch Deutschland ausrollen und dort 28 Filialen mit Ladesäulen ausrüsten.

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