Elektromobilität: BMW bekräftigt Verzicht auf Batteriezell-Serienfertigung

Die Batteriezellen für seine E-Auto-Offensive bestellt BMW unter anderem beim chinesischen Akkufertiger CATL, der diese zukünftig auch in Deutschland produziert. Zwar nimmt BMW in München noch 2019 ein 200 Millionen Euro teures Kompetenzzen­trum für Batteriezell-Technologie in Betrieb, um eigenes Know-how für die wichtige Komponente aufzubauen – dabei soll es aber auch bleiben.

„Für uns ist es wichtig, dass wir die Prozesse verstehen, die Technologie der Batteriezelle vorantreiben und auch die Pro­duktionsprozesse technologisch durchdringen“, sagte Beschaffungsvorstand Andreas Wendt der Automobilwoche. Man wolle sich in dem neuen Kompetenzzen­trum „intensiv mit der Materie beschäf­tigen, um unseren Partnern auf Augenhöhe zu begegnen“, die dazu aufgebaute Pilotanlage „aber nicht skalieren“. Die Strategie, keine eigene Serienfertigung für Batteriezellen aufzubauen, habe sich bewährt. „Wir werden also nicht in Konkurrenz zu unseren Partnern für die Zellherstellung treten“, so Wendt.

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