Elektromobilität: BMW und Porsche demonstrieren ultraschnelle Ladetechnologie für E-Autos

Das Forschungs-Projekt „Fast Charge“ von BMW, Porsche und weiteren Partnern hat die erste Ladestation mit 450 Kilowatt-Ladeleistung eingeweiht, mit der künftig Autos in 15 Minuten vollgeladen werden können.

Schnelles Laden von Elektroautos ist möglich. Das hat das Forschungsteam Fast Charge mit der Einweihung des ersten Prototyps einer Ladestation mit einer Leistung von bis zu 450 Kilowatt unter Beweis gestellt. Ein Porsche-Forschungsfahrzeug mit einer Netto-Batteriekapazität von etwa 90 Kilowattstunden und einer Ladeleistung von über 400 Kilowatt konnte in Anwesenheit geladener Fachpresse in etwa drei Minuten für die ersten 100 Kilometer Reichweite geladen werden.

Wie das Fachportal Electrive.net berichtet, habe neben Porsche auch BMW ein i3-Modell it 57-Kilowattstunden-Akku auf das ultraschnelle Laden umgerüstet. Für einen Ladevorgang mit 175 Kilowatt von zehn auf 80 Prozent „State of Charge“ (SOC) benötige das Auto nur 15 Minuten. Das entspricht etwa nur einem Drittel dessen, was die aktuelle i3-Generation erfordert.
Durch die Steigerung der Ladeleistung auf bis 450 Kilowatt – dem drei- bis neunfachen der an bisherigen Schnelllade-Stationen maximal verfügbaren Leistung – könnten die Ladezeiten von E-Autos merklich verkürzt werden. Bei den zum Einsatz kommenden Ladesäulen-Prototypen von Allego werden keine neuen Ladeanschlüsse verwendet, stattdessen wird das bereits bewährte Combined-Charging-System (CCS) in der Typ-2-Variante eingesetzt.

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