Elektromobilität: CharIn-Projektteam will Laden ohne RFID-Karten oder Apps möglich machen

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Das Laden von E-Fahrzeugen soll branchenübergreifend vereinfacht werden. Aus diesem Grund wurde das CharIn-Projektteam für gemeinsame Standards bei Plug and Charge gegründet. 15 Mitglieder widmen sich der flächendeckenden Einführung von Plug and Charge.

Hinter Plug and Charge verbirgt sich die automatisierte Kommunikations- und Abrechnungsprozesse zwischen dem Elektrofahrzeug und der Ladestation. Hierdurch werden RFID-Karten oder Lade-Apps künftig nicht mehr benötigt. Stattdessen werden zur Freischaltung bei Plug and Charge spezielle elektronische „Schlüssel“ in Form digitaler Zertifikate zwischen Fahrzeug und Ladesäule ausgetauscht. Durch ein gemeinsam erarbeiteten Standard/ Vertrag soll sichergestellt werden, dass künftig bei möglichst vielen Partnern per Plug and Charge komfortabel geladen werden kann. Das Projekt selbst zielt auf einfaches DC-Laden mit CCS ab.
Das Team ist branchenübergreifend aufgestellt und besteht aus besonders erfahrenen Playern. Das Projektteam besteht derzeit aus 15 aktiven Mitgliedern: BMW AG, bp, ElaadNL, EDF, EnBW, Groupe Renault, IBIL, Ingeteam, innogy eMobility Solutions, Porsche AG, Shell Global Solutions Deutschland GmbH, Stellantis, Total, Tritium und Volkswagen AG sowie weitere Unterstützer. Es ist davon auszugehen, dass sich im Rahmen des angestrebten europaweiten Rollouts weitere internationale Automobilunternehmen, Ladesäulenbetreiber sowie Technologie- und Mobilitätsdienstleister anschließen werden.

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