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Elektromobilität: Cloud-Service für E-Autoflotten

Bosch will den Verschleiß der Batterien jetzt durch einen Cloud-Service reduzieren.

Als einer der ersten Mobilitätsdienstleister hat der chinesische Fahrdienst-Vermittler Didi das Potenzial im Makro-Management von Batterien erkannt. Das Unternehmen will die Daten von E-Autos künftig in Echtzeit in eine Cloud einspeisen, wo sie ein Algorithmus sammelt und auswertet. Die Überwachung soll unter anderem dabei helfen, den Verschleiß der teuersten Komponente eines Elektroautos um bis zu 20 Prozent zu reduzieren. Zum Beispiel, indem einzelnen Fahrern Hinweise zur effizienteren Nutzung ihres Fahrzeugs gegeben werden. Gleichzeitig sollen durch den Abgleich mit Daten der gesamten Flotte präzise Vorhersagen zur Lebensdauer einzelner Batterien möglich sein.

Den Cloud-Service der Chinesen betreibt der deutsche Automobilzulieferer Bosch. Die Stuttgarter sehen in dem Batterie-Management-Dienst ein Geschäftsmodell der Zukunft, vor allem für Mobiltätsdienstleister, Flottenbetreiber und Fahrzeughersteller. Letztlich aber auch für den Endkunden. Der soll laut Stephan Leuthner, Leiter des Batterie-Kompetenzzentrums bei Bosch, vor allem von den personalisierten Tipps des Systems profitieren.

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