Elektromobilität: Daimler-Batterieexperte spricht über mögliche Zukunftstechnologien

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Prof. Dr. Dr. Andreas Hintennach leitet bei Daimler die Batteriezellforschung, bei einem digitalen Roundtable gab er Einblicke in die Entwicklungs- und Forschungsziele des Konzerns. Sehr interessant!

Der Schwerpunkt der Daimler-Batteriezellforschung liege derzeit auf den Energiespeichern der nächsten Elektroauto-Generationen nach dem 2019 gestarteten SUV EQC. Lithium-Ionen-Batterien würden in den kommenden Jahren weiter das Tempo vorgeben, es sei aber noch mehr zu erwarten. „Wir arbeiten fortlaufend an Innovationen und Alternativen, die über die Möglichkeiten von Li-Ionen-Batterien hinausgehen – nicht zuletzt hinsichtlich der Energiedichte und der Ladezeiten, aber auch mit Blick auf die Nachhaltigkeit“, sagte Hintennach.
Das Lithium-Ionen-Batterie-System des Mercedes EQC
Neben der Energiekapazität sei für Daimler Sicherheit ein entscheidender Faktor. „Ein Mercedes-Benz muss Maßstab in Sachen Sicherheit sein, und das gilt auch für seinen Batteriesatz“, betonte Hintennach. Ein weiteres Leitprinzip bei der Entwicklung sei Flexibilität: Bei Daimler gebe es zahlreiche Anwendungsfälle für Batteriepacks, vom Smart über Mercedes-Benz Pkw und Transporter bis hin zu Bussen und schweren Lkw – und schließlich von 48-Volt-Mild-Hybriden zu Plug-in-Hybriden und reinen Elektrofahrzeugen.

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Quelle: ecomento.de