Elektromobilität: Darum setzt Volkswagen auf Elektromobilität

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Bis 2029 will Volkswagen konzernweit bis zu 75 reine E-Modelle auf den Markt bringen und zusätzlich etwa 60 Hybridfahrzeuge. In Summe soll der Konzern bis dahin rund 26 Millionen Elektrofahrzeuge verkaufen und der E-Mobilität so weltweit zum Durchbruch verhelfen. Rund 33 Milliarden Euro will Volkswagen bis 2023 konzernweit in die E-Mobilität investieren. Die Gemeinschaftsunternehmen in China nehmen dafür über die kommenden Jahre weitere 15 Milliarden Euro in die Hand.

Um das Ziel zu erreichen, Elektromobilität massentauglich zu machen, will Volkswagen die Ladeinfrastruktur vorantreiben: „zu Hause, bei der Arbeit, im öffentlichen Raum und an den Autobahnen“, heißt es. Europaweit plant der Konzern mit Partnern bis 2025 den Aufbau von insgesamt 36.000 Ladepunkten, davon 11.000 durch die Marke Volkswagen. Sie sollen an den deutschen Volkswagen-Standorten wie zum Beispiel Emden, Kassel oder Zwickau und bei den rund 3000 Volkswagen-Händlern entstehen.
Allein in die Ladestationen an seinen Standorten investiere Volkswagen einen dreistelligen Millionenbetrag. Gleichzeitig schaffe der Konzern passende Infrastruktur-Lösungen: Zum Beispiel durch die Entwicklung einer mobilen Schnellladesäule oder als Stromanbieter, durch den Kunden CO2-neutralen Strom beziehen können.

„Klar ist aber auch: All das reicht noch nicht aus, um die Elektromobilität aus der Nische zu holen“, so Volkswagen. Mit dem erwarteten Durchbruch der E-Mobilität und dem Zuwachs von Elektroautos auf den Straßen müsse die Ladeinfrastruktur noch weiter ausgebaut werden. Allein in Deutschland sollen bis 2030 rund eine Million öffentliche Ladepunkte aufgebaut werden. Volkswagen lege daher einen weiteren Fokus auf das Laden an der heimischen Wallbox mit der neuen Ladelösung ID.Charger.

„Volkswagen setzt auch deshalb so konsequent auf Elektromobilität, weil diese Antriebstechnologie der beste Weg zu einer schnellen und effizienten CO2-Reduzierung ist“, heißt es abschließend. „Laut Experten verfügt zwar auch die Wasserstoff-betriebene Brennstoffzelle über Stärken (Reichweite, schnelles Betanken, keine schwere Batterie an Bord), hat aber einen entscheidenden Nachteil: Sie ist vergleichsweise ineffizient – und zwar hinsichtlich ihres Wirkungsgrades und ihrer Kosten.“

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Quelle: ecomento.de