Elektromobilität: Das planen die Autobauer beim induktiven Laden

Schöne Übersicht über das Angebot zum induktiven Laden bei den verschiedenen Herstellern.

Parken, aussteigen und am nächsten Tag mit dem vollgeladenen Elektroauto wieder losfahren. Das von einigen als lästig empfundene Hantieren mit dem Kabel ist überflüssig, wenn das Auto über einer Induktionsplatte steht. Die Energie wird über ein elektromagnetisches Feld von einer Sendeeinheit auf dem Boden zu einer Empfängerplatte am Fahrzeugunterboden übertragen. Der Strom fliegt dabei sozusagen durch die Luft.

Induktives Laden ist bequem. Durchgesetzt hat es sich noch nicht. Es ist teurer als die Säule und lädt sehr langsam. Selbst bei Porsche. Während die High-Speed-Ladesäule aus Zuffenhausen über eine Ladeleistung von 350 Kilowatt (kW) verfügt, bietet die induktive Platte lediglich elf kW. Im Vergleich zu anderen Anbieten ist das aber immer noch Laden in Höchstgeschwindigkeit. Audi kommt beim Wireless Charging (AWC) auf lediglich 3,6 kW und BMW bringt es auf 3,3 kW. Damit bleibt es nur eine Option für Garagenlader, etwa daheim oder am Arbeitsplatz.

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