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Elektromobilität: Der Kampf um die besten Standorte hat begonnen

Anbieter von Ladenetzwerken ringen um die besten Standorte.

Damit sich der Betrieb der E-Zapfsäulen für die Betreiber auch rechnet, hat das Ringen um die besten und damit lohnensten Standorte entlang der Autobahnen bereits begonnen. Zumal Kunden voraussichtlich für das schnelle Laden mit Leistungen von mindestens 150 Kilowatt bis zu 350 Kilowatt und der damit verkürzten Standzeit auch höhere Preise bezahlen werden. Ähnlich den Benzinkosten bei den Tankstellen entlang der Autobahnen heutzutage. Vermutlich wird es auch in Zukunft, die Möglichkeit des Ausweichens auf sogenannte “Autohöfe” geben, die etwas abseits der Schnellstraßen liegen.

Doch die Protagonisten von Ionity sind nicht die Einzigen, die Elektrozapfsäulen quer durch Europa planen. Neben den großen Energieversorgern, wie Eon, EnBW oder RWE (mit der Tochter Innogy) stehen Start-ups, wie Fastned in den Startlöchern, um das Netz der Ladestationen enger zu knüpfen. Die Niederländer sind im Heimatland schon stark vertreten und wollen auch in Deutschland durchstarten. Weitere Unternehmen, die Ladestationen errichten wollen, sind Allego und Smatrics. Das aktuell dichteste Ladenetz in Europa hat immer noch Tesla mit 300 Stationen und 2.000 Ladesäulen – 55 der schnell ladenden “Supercharger” stehen in Deutschland. Noch in diesem Jahr plant die mittelständische Firma Sortima in Zusmarshausen, direkt an der A8 auf dem Weg von Augsburg nach Stuttgart die größte Stromtankstelle der Welt mit 144 Ladestationen. Dank der 350 kW-Lader könnten bis zu 4.000 Elektromobile pro Tag ihre Akkus auffüllen. Das Bezahlmodell bei allen Anbietern ähnlich: per Kreditkarte oder per Ladekarte, auch das Begleichen der Rechnung per App beziehungsweise Smartphone dürfte immer populärer werden. Bei vielen Automobilherstellern, kann man mit dem Elektroauto gleich das Tanken buchen.

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