Elektromobilität: Der VW ID.4 arbeitet mit verschiedenen Elektromotoren

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Volkswagen setzt beim elektrischen ID.4 mit Allradantrieb auf zwei verschieden arbeitende Elektromotoren an den beiden Achsen.

Demnach bleibt es an der Hinterachse wie gehabt bei dem permanenterregten Synchronmotor (PSM) als Hauptantrieb. Er bringt ein maximales Drehmoment von 310 Nm und dreht hoch bis auf 16.000 Umdrehungen in der Minute. Er sorgt für hohe Wirkungsgrade und eine konstante Leistungsabgabe über einen breiten Drehzahlbereich. Vor allem für die Boost- und Allradfunktionen ist dagegen ein Asynchronmotor (ASM) zuständig, der 75 kW/102 PS leistet. Die Gesamtleistung dürfte damit im Allrad-ID.4 bei rund 225 kW/306 PS liegen. Er schafft ein maximales Drehmoment von 151 Nm und dreht bis zu 14.000 Mal in der Minute. Seine Konstruktion macht ihn kurzzeitig zu Überlast fähig und er ist laut Bennewitz ideal als kurzzeitig aktivierbares Boost-Aggregat.

Der Unterschied zwischen Synchron- und Asynchronmotoren liegt darin, wie der Rotor arbeitet. Beim Asynchron-Motor folgt er dem Statordrehfeld zeitverzögert, eben asynchron. Beim Synchronmotor dagegen folgt der Rotor der Frequenz und dem magnetischen Drehfeld im Stator synchron. Anders als der Synchronmotor, der immer dann, wenn man vom Gaspedal geht, leicht rekuperiert und abbremst, läuft der Asynchronmotor in Leistungspausen praktisch reibungslos mit. Bei normaler Fahrt schiebt allein der sparsame PSM an der Hinterachse den ID.4. Nur wenn man mehr Beschleunigung oder Traktion braucht, schaltet sich der prinzipiell weniger effiziente ASM an der Vorderachse zu.

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